Neuer Laden, neue Ufer und ein König

In Oberlungwitz ist vieles Kopfsache, die Hohenstein-Ernstthaler Wasserwacht muss vor Gespenstern flüchten und Grumbach erwartet königlichen Besuch.

Maria Bratfisch (34) aus Oberlungwitz sieht ihre tägliche Arbeit als ziemlich viel "Kopfsache". Deshalb hat sie den Friseursalon, den sie am Donnerstag eröffnet hat, auch gleich so genannt. Sie hat sich im neuen Wohnpark Kunze eingemietet. "Es war schon immer mein Traum, mich selbstständig zu machen. Dafür brauchte ich aber erst die passenden Räume hier in Oberlungwitz", sagt sie. Denn in der Stadt wollte und will sie auf jeden Fall bleiben. Von 2000 bis 2003 absolvierte sie ihre Ausbildung und arbeitete auch nach der erfolgreichen Meisterprüfung im Jahr 2011 erst einmal als Angestellte weiter. Doch auch als Friseurmeisterin lernt man nie aus. "Es gibt regelmäßig Weiterbildungen und ich informiere mich selbst über neue Trends", sagt die Maria Bratfisch. In ihrem neuen Salon im Wohnpark Kunze arbeitet sie zunächst als Einzelkämpferin, will aber perspektivisch wachsen. "Ich bin nicht nur für die Mieter da. Der Salon ist natürlich öffentlich", sagt die 34-Jährige, die in Oberlungwitz auch durch ihre Aktivitäten als Handballerin und im Karnevalsverein bekannt ist. (mpf)


Cornelia Lange (52) von der Wasserwacht-Ortsgruppe Hohenstein-Ernstthal trat noch vor zwei Wochen als Meeresgott Neptun beim traditionellen Fest des Stausees Oberwald auf. Jetzt macht sie sich auf zu neuen Ufern -und zwar nach Rheinberg, der Partnerstadt von Hohenstein-Ernstthal, am unteren Niederrhein. Lange ist nicht alleine unterwegs, sondern wird von Kindern der Ortsgruppe sowie zwei Wasserwacht-Kollegen, nämlich Lars und Christiana Hilbig, begleitet. Nach gut 550 Kilometern Strecke erreicht der Trupp das Sommerlager der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Rheinberg, und zwar im dortigen Underberg-Freibad. Gemeinsam mit Rheinberger Kindern wollen die Hohenstein-Ernstthaler Spiele spielen, in Großzelten schlafen und eine Nachtwanderung unternehmen. Beim Ausflug im Dunkeln wird es besonders spannend: Gespenster treiben ihr Unwesen, bewerfen Wanderer mit Wasserbomben und entführen so manch einen von ihnen - der glücklichweise später wieder wohlbehalten im Zeltlager auftaucht. Cornelia Lange freut sich auf das Wochenende, das mit gemäßigten Temperaturen lockt: "Das Wetter ist für uns ideal", sagt sie. (bjsc)


Jan Hippold (44) kommt am heutigen Samstag als König nach Grumbach. Der CDU-Landtagsabgeordnete träumt aber nicht etwa von einem hohen Posten im Freistaat, sondern hat es "nur" zum Schützenkönig geschafft. "Das war so aber eigentlich auch nicht geplant", erinnert er sich an den Besuch des Kirchweihfestes in Grumbach vor einem Jahr. Dort war er zusammen mit dem Callenberger Bürgermeister Daniel Röthig (CDU) zu Gast und bekam dort die Aufforderung, beim Königsschießen des Grumbacher Schützenvereins mitzumachen. Offenbar hatten die Verantwortlichen nicht mit seiner Treffsicherheit gerechnet, die aber nicht von ungefähr kommt. Denn Hippold ist selbst Mitglied der Schützengesellschaft Rußdorf in Limbach-Oberfrohna. Diesmal wird er nicht am aktiv am Königsschießen teilnehmen, aber Fest und Wettbewerb am frühen Nachmittag eröffnen. (mpf)

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