Öffentliche Telefone sollen bleiben

Telekom will in Lichtenstein sparen

Lichtenstein.

Die Deutsche Telekom will öffentliche Telefone in Lichtenstein entfernen lassen. Einen entsprechenden Antrag hatte das Unternehmen im Mai 2020 eingereicht. Am Montag soll der Technische Ausschuss darüber abstimmen. "Es wäre aber schön, wenn alle Standorte erhalten bleiben", erklärt SPD-Stadtrat und Ausschussmitglied Jürgen Hofmann, der davon ausgeht, dass auch die anderen Mitglieder gegen den Abbau sind. Auch die Beschlussvorlage der Stadt gehe in diese Richtung. Die sechs öffentlichen Telefone, um die es geht, würden als Notfalltelefone benötigt, so Hofmann: "Im Ernstfall muss es auch für Menschen ohne Handy möglich sein, einen Notruf abzusenden." Gemäß Versorgungsauftrag muss die Telekom eine gewisse Grundversorgung an öffentlichen Telefonen vorzuhalten. In Lichtenstein gibt es Telefone am Altmarkt, am Neumarkt, am Bahnhof und an der Ecke Weberndörfer Straße/Michelner Straße, und zwei weitere Apparate in Heinrichsort und Rödlitz.

Die Sitzung des Technischen Ausschusses, bei der auch über die Telefone abgestimmt werden soll, beginnt am Montag um 18 Uhr und findet im Mehrzweckraum des Lichtensteiner Rathauses statt. Weitere Themen sind: Eine Vorentwurfsplanung zur Sanierung der Heinrich-von-Kleist-Schule und eine Beratung zur städtebaulichen Zielstellung im Bereich Topfmarkt. (akli)

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