Schausteller bekennen sich zur Kirmes

Gersdorfer hat aus der Pleite zur 850-Jahrfeier Konsequenzen gezogen

Gersdorf.

Die Gersdorfer Kirmes ist abgesichert, was die Schaustellerbetriebe für den Rummel anbelangt. Das hat Bürgermeister Erik Seidel (parteilos) zur Gemeinderatssitzung am Dienstagabend versichert. Eine Pleite wie zur 850-Jahrfeier wird es nicht mehr geben.

"Wir haben die Schaustellerbetriebe direkt und nicht mehr über einen Vermittler geordert", sagte Seidel. Zum Jubiläum "850 Jahre Gersdorf" mussten die Gersdorfer und ihre Festbesucher größere Schausteller und Fahrgeschäfte verzichten. Der Grund: Wenige Tage vor Beginn der Festwoche teilte der Vermittler auf die besorgte Anfrage der Organisatoren mit, dass ihm die Schausteller abgesagt hätten. Die Macher der Jubiläumsfete waren schockiert, versuchten alles Erdenkliche, um kurzfristig noch etwas zu biegen. "Er hat uns zwar noch geholfen, kleinere Geschäfte herzubekommen, aber das konnte das natürlich nicht vollständig retten", so Seidel. Die Gemeinde hatte daraufhin eine Vertragsstrafe eingefordert. Die bewegte sich im moderaten dreistelligen Bereich und sei bereits bezahlt. Eine genaue Summe wollte der Ortschef nicht nennen.

Auch in Zukunft werde die Kommune für Feste direkt an die Schausteller herantreten, auch wenn das für die Organisatoren im Bereich der Verwaltung mit Mehrarbeit verbunden sei. (hpk)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...