St. Egidien: Feier zum 700-Jährigen nächstes Jahr

Ein genauer Termin steht nach Verschiebung noch nicht fest

St. Egidien.

Das Festwochenende zum 700-jährigen Bestehen St. Egidiens soll auf nächstes Jahr verschoben werden. Wie auch in Lobsdorf oder Rödlitz musste die Jubiläumsfeier dieses Jahr wegen Corona abgesagt werden. "Alle Initiatoren und hinzugetretenen Mitstreiter sind sich einig, dass wir das Festwochenende nicht ausfallen lassen", schreibt St. Egidiens Bürgermeister Uwe Redlich (Foto, parteilos) auf der neuen Webseite der Gemeinde.

Vor 700 Jahren ist das Dorf erstmals urkundlich erwähnt worden, damals unter dem Namen: "Ecclesia Sancti Egidii in Lunwicz". Am 8. Oktober 2019 hatte sich ein erster Initiativkreis aus 19 Personen zusammengetan. Die Entscheidung, den Anlass gebührend zu feiern, war schnell getroffen. Es dauerte nicht lange, bis weitere Mitstreiter zusammen kamen und ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Für den 20. September 2020 schließlich stellten die Initiatoren einen Festaufzug auf die Beine. Ein Team um Heimatmuseumsleiter Peter Reinhold hat sich außerdem um die Bereitstellung von Druckwerken und Exponaten gekümmert. Lokale Unternehmen steuerten über 5000 Euro zur Ausgestaltung des Umzugs bei, schreibt Redlich auf der Homepage. Der Bürgermeister dankt allen Beteiligten für ihr Engagement.

Einen genauen Nachholtermin für 2021 gibt es bislang jedoch noch nicht. Denn im September 2021, so Redlich, seien auch die nächste Bundestagswahl, der Schulanfang und der Tag der Sachsen zu berücksichtigen. Auch im St. Egidier Ortsteil Lobsdorf wird erst im kommenden Jahr gefeiert werden. Die dortige 700-Jahrfeier wird von einem erst Ende 2019 gegründeten Heimatverein organisiert. Ein mögliches Motto dort könnte sein: "700 Jahre plus Eins".

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