Wann kommt endlich ein Radweg?

Behördenvertreter gibt Auskunft in Heinrichsort

Heinrichsort.

Seit 2014 gibt es nichts Neues mehr zum Radweg, den sich die Heinrichsorter dringend wünschen. Deshalb hat Ortsvorsteherin Annett Richter (CDU) nun einen Vertreter des Landesstraßenbauamtes. Die Behörde ist zuständig für Planung und Bau.

Das Dorf ist eine Insel, sagt Ortsvorsteherin Richter. "Von Heinrichsort aus muss man überallhin mit dem Auto fahren." Das liegt nicht daran, dass keiner Lust auf Bewegung hätte - im Gegenteil. Richter zufolge würden Schulkinder gern mit dem Rad zur Schule nach Lichtenstein oder Rödlitz fahren. Auch jede Menge Wochenendausflügler würden sich gern auf den Sattel schwingen. Doch es ist schlicht zu gefährlich. Die Staatsstraße S255, die durch Heinrichsort führt, ist Autobahnzubringer, eng dazu. An manchen Stellen passen kaum Auto und Laster aneinander vorbei - ein Fahrrad mag man sich dort nicht vorstellen.

Sascha Aurich

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Doch der Radwegbau hängt am geplanten Ausbau der engen Staatsstraße. Wann der kommt, und an welchen Stellen genau, steht in den Sternen. Annett Richter will sich damit nicht zufrieden geben. Am Dienstag dieser Woche können Bürger den Landesamts-Vertreter selbst fragen: in der Ortschaftsratssitzung. (ulab)

Der Ortschaftsrat Heinrichsort trifft sich im Neuen Kirchgemeindehaus, 18 Uhr. Die Sitzung ist öffentlich.

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