Auf drei Baustellen beginnt Schlussspurt

In Frankenhausen wird kräftig investiert. Das Dorf bekommt zwei neue Straßen und einen Kunstrasenplatz.

Frankenhausen.

Im November gibt es in Frankenhausen gleich einen dreifachen Grund zum Feiern. Dann sollen drei große Bauvorhaben im nördlichen Ortsteil von Crimmitschau zum Abschluss gebracht werden. Ortsvorsteher Stefan Rudert (Sächsischer Heimatschutz) hat jetzt im Ortschaftsrat über den aktuellen Stand auf den Baustellen informiert. Leipziger Straße: Die Medienleitungen befinden sich im Untergrund. Momentan müssen die Mitarbeiter der Baufirma die Borde setzen. Die Staatsstraße wird auf einer Länge von 400 Metern zwischen Kläranlage und Uferstraße grundhaft ausgebaut. "Der Einbau der Asphaltschicht ist ab dem 22. Oktober vorgesehen", sagt Rudert. Danach folgen noch Pflasterarbeiten im Bereich der Fußwege. Das gesamte Vorhaben soll bis Ende November zum Abschluss gebracht werden. "Nachdem zwischenzeitlich nur wenig Personal auf der Baustelle war, hat die Firma zuletzt noch einmal aufgestockt. Wir müssen Vertrauen in die Burschen haben", sagt der Ortsvorsteher. Das Vorhaben kostet rund 860.000 Euro. Von den Anwohnern, die sich im Ortschaftsrat zu Wort gemeldet haben, gab es lobende Worte für die Zusammenarbeit mit der Baufirma. Sie würde dafür sorgen, dass Anwohner in den Abendstunden und an den Wochenenden stets ihre Grundstücke erreichen.

Sportstadion: Auf dem neuen Kunstrasenplatz befindet sich seit wenigen Tagen der grüne Belag. Zudem wurde mit dem Aufbringen der Spielfeldmarkierung begonnen. "Die Arbeiten am Kunstrasenplatz sollen bis zum 19. Oktober zum Abschluss gebracht werden", sagt Stefan Rudert. Der Zeitplan war zuletzt durcheinander gekommen. Der Grund: Die Stadt bemängelte den Zustand der elastischen Tragschicht. Sie war porös, musste entfernt und neu aufgebracht werden. Wenn der Ball auf dem Kunstrasenplatz rollen kann, wird die Umlaufbahn am Naturrasenplatz erneuert und zum Teil versiegelt. Das gesamte Vorhaben soll bis 23. November abgeschlossen werden. Die Kosten betragen insgesamt 1,1 Millionen Euro. Wilhelm-Stolle-Siedlung: In der Siedlung wird die Fahrbahn auf einem 325 Meter langen Abschnitt erneuert. Die Arbeiten haben Ende August begonnen. Momentan läuft der Einbau der Tragschicht. In der nächsten Woche ist der Einbau des Asphalts geplant. "Die Bauarbeiten liegen hier im Plan", sagt Rudert. Er informiert, dass die Fertigstellung bis zum 9. November geplant ist. Der Ausbau kostet 221.000 Euro. Von Einwohnern gab es den Hinweis, dass während den Bauarbeiten mehr Fahrzeuge auf der Ponitzer Straße, die sich vor der Siedlung befindet, abgestellt werden. Dort sei es teilweise sehr eng.

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