Bagger an der Ronneburger

Wieder fällt eine Ruine in der Werdauer Innenstadt. Diesmal hat die Kommune Glück: Sie bekommt den Abriss bezahlt.

Werdau.

Vom ehemaligen Wohnhaus Ronneburger Straße 33 steht nicht mehr viel. Wenn der Abrissbagger weg ist, wird das Gelände begradigt und ein Zaun zum Nachbarn gebaut. Kosten für alles: rund 51.400Euro. Die Stadt Werdau geht für diese Arbeiten in Vorkasse. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses des Stadtrates haben vorgestern diese Ausgabe beschlossen.

Doch die Summe wird zurück auf das Konto der Kommune fließen. "Wir erhalten das Geld vom Land Nordrhein-Westfalen. Von dort stammt der verstorbene Hausbesitzer", sagte Karsten Piehler, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bau im Rathaus. Auch im Fall der Greizer Straße 42 floss das Geld zurück, das die Kommune für den Abriss des maroden Hauses vorgeschossen hatte. Doch das sei beileibe nicht bei jeder Maßnahme der Fall. "Leider gibt es ganz andere Beispiele", so Karsten Piehler. Auch den Abriss der maroden Häuser an der Leubnitzer Hauptstraße sowie an der Bergstraße in Leubnitz hat die Stadt vorfinanziert. "Diese Gebäude haben zwar Eigentümer, die auch aufgefordert wurden, die Kosten zu erstatten. Doch sie sind zahlungsunfähig." Da aber in beiden Fällen Gefahr für Passanten und Kraftfahrer bestand, musste die Stadt handeln. "Dabei bleiben wir sicherlich auf diesen Kosten sitzen."

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