Erst die vierte Stichfrage kürt Sieger

Im "Alten Gasometer" gab es Fragen zu Film, Serien und Videospielen

Zwickau.

Die Ankündigung weckte Neugier. Mit "Was bitte ist ein XX-8? ... und tut das weh?" war die Einladung zum Nerdquiz im "Alten Gasometer" Zwickau überschrieben. "Es gibt schon ein Nerdquiz, das haben Leute des Studentenclubs ,Tivoli' organisiert. Wir wollen was für Jugendliche anbieten. Zielgruppe: 14 bis 18 Jahre", sagt Sozialpädagoge Jörg Banitz. Er ist gewillt, eine regelmäßige Sache daraus zu machen.

Der Andrang zum Wissenswettstreit, bei dem Popkultur und unnützes Wissen aufeinander trafen, hielt sich in Grenzen. Nicht alle, die zugesagt hatten, kamen auch. Das tat der vergnüglichen Unterhaltung jedoch keinen Abbruch. Es gab drei große Fragenblöcke aus den Bereichen Film, Serien und Videospiele. Die Teams bekamen vier Antwortmöglichkeiten und hielten den entsprechenden Buchstaben hoch.

Ausgedacht hatten sich die Fragen Jugendliche und Mitarbeiter, darunter Svenja Liebel (18) aus Gospersgrün, die seit September ihren Bundesfreiwilligendienst im Gasometer leistet, sowie Kollegen aus anderen Jugendtreffs. Die Kandidaten sollten beispielsweise erraten, wie bei "Star Wars" der ursprüngliche Name für Luke Skywalker lautet (Starkiller), welche Gestalt bei "Harry Potter" James Potter annehmen kann (Hirsch), wie Thors Hammer heißt (Mjölnir) oder wo sich bei "Zelda" das Master-Schwert befindet (im Wald der Krogs). Nach 30 Sekunden Bedenkzeit ließ der Moderator die Soundeffekt-Peitsche seines Smartphones erklingen.

Einen packenden Zweikampf um den Sieg lieferten sich "Die tollen Ollen" - Lucy Thelen (15) vom Sandberggymnasium Wilkau-Haßlau, Mia Bretschneider (14, Evangelischen Schule "Stephan Roth" Zwickau) und Lea Hopperdietzel (15, Pestalozzischule Wilkau-Haßlau) - mit dem "Sieger der Herzen", Stefan Bretschneider, Leiter des Jugendclubs "Airport". Wegen Punktgleichheit musste ein Stechen entscheiden. Dreimal lagen beide Kandidaten falsch. Erst die vierte Frage gab den Ausschlag: Welche Stadt wird bei "Herr der Ringe" weiße Stadt genannt? Minas Tirith. Es triumphierte der "Sieger der Herzen". "Ich habe viel geraten. Und einiges hergeleitet", gestand Bretschneider.

Jörg Banitz betrachtet den personell dünn besetzten Auftakt als Ansporn. "Wir machen das gern wieder", kündigte der 54-Jährige die zweite Auflage für September an. Und was ist nun ein XX-8? Banitz: "Das ist aus dem "Star Wars"-Universum. Das ist der Vorgänger vom XX-9." Und ja, es tut weh. Es handelt sich um einen Turbolaser-Geschützturm auf dem Sternzerstörer.

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