Kleine "Hummeln" kommen sachsenweit groß raus

Das Team der Schülerzeitung des Werdauer Gymnasiums gehört zu den Gewinnern des Jugendjournalismuspreises. Das Preisgeld soll in die Technik investiert werden.

Werdau.

Die jungen Redakteure der "Hummel", der Schülerzeitung am Werdauer Gymnasium, haben mit ihrer ersten Ausgabe nicht nur an ihrer Bildungseinrichtung für reichlich Gesprächsstoff gesorgt, sondern auch landesweit. Das Team wurde vor wenigen Tagen von der Jugendpresse Sachsen in der Kategorie "Aufsteigende Schülerzeitung" mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Als Lohn erhielt die Redaktion neben der "Goldenen Feder" eine Prämie von 200 Euro. "Das ist eine tolle Auszeichnung und zugleich Anreiz, im kommenden Schuljahr wieder frei von der Leber weg eine spannende Ausgabe zu erstellen", sagte die Leiterin der Redaktion, Angela Kießling, nach der Auszeichnung in Chemnitz. Das Preisgeld soll mit für den Kauf einer neuen Kamera verwendet werden. Insgesamt 87 Schülerzeitungen und Einzelbeiträge aus ganz Sachsen hatten sich um die Preise beworben, die in 25 verschiedenen Kategorien vergeben wurden. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Veranstaltung des sächsischen Ministeriums für Kultus und der Jugendpresse Sachsen und fand zum 15. Mal statt.

Stolz auf das Team der "Hummel" - das Wort steht für die ersten drei Buchstaben des Humboldtgymnasiums und die ersten drei Buchstaben des Wortes Meldungen - ist auch der Leiter der Bildungseinrichtung. "Es ist spitze, was die Mädchen und Jungen innerhalb kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Die Zeitung gibt es erst seit einem Jahr. Inzwischen ist die zweite Ausgabe mit erneut tollen Geschichten aus dem Alltag und spannenden Themen aus dem Geschehen an der Schule erschienen", sagte Jörg Oettler.


Für Angela Kießling ist es bereits die zweite Schülerzeitung, die sie ins Leben gerufen hat und quasi als Chefredakteurin leitet. Begonnen hat alles 2014 mit dem "Schlau- meier". Der erscheint nun bereits das sechste Jahr an der Grundschule in Leubnitz und wurde schon zweimal von der Jugendpresse ausgezeichnet. Jede Ausgabe ist binnen weniger Tage vergriffen. An den Erfolg des "Schlaumeiers" will Angela Kießling, gelernte und selbstständige Typografin, mit der "Hummel" anknüpfen. Doch warum fiel die Wahl für eine weitere Zeitung gerade auf das Gymnasium? "Auslöser dafür war meine Tochter Clara. Die hat schon beim ,Schlaumeier' mitgemacht und wechselte vor einem Jahr auf das Gymnasium. Da lag es nach Rücksprache mit der Schulleitung nahe, dort ebenfalls den Versuch zur Gründung einer Schülerzeitung zu unternehmen", sagte Angela Kießling. Eine Idee, mit der sie ins Schwarze traf. In der Redaktion arbeiten seit nunmehr fast zwölf Monaten 16 Jugendliche aus den Klassenstufen 5 bis 8 mit. Mit Erfolg, wie die Verleihung der "Goldenen Feder" zeigt. Nach den Sommerferien nimmt das Redaktionsteam seine Arbeit wieder auf und bereitet die dritte Ausgabe der "Hummel" vor.

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