Massives Holz vor Frauenkirche

Ein Blockhaus reist in die Landeshauptstadt, ein Gast aus Dresden reist nach Werdau, eine Künstlerin und ein Hobbyastronom laden nach Thüringen ein.

Bernd Härtel (60) und Revierförster Uwe Hempel (56) vom Staatsbetrieb Sachsenforst haben gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern für eine besondere Attraktion auf dem Waldmarkt gesorgt, der von Freitag bis Sonntag rund um das Areal der Frauenkirche auf dem Neumarkt in Dresden stattfindet. Waldarbeiter haben auf dem Holzplatz in Langenbernsdorf rund sechs Wochen lang ein Blockhaus gebaut, das jetzt in Dresden zu sehen ist. Innen können sich die Besucher des Waldmarktes unter anderem über die Erholungsfunktionen des Waldes informieren. "Die Bäume für das Blockhaus sind Fichten und stammen aus dem Werdauer Wald", sagt Bernd Härtel, der Leiter der Abteilung Staatsforst beim Forstbezirk Plauen ist. Uwe Hempel, versierter Kettensägenschnitzer, hat die Eulengruppe in den Eingangsbereich der Hütte sozusagen hineingeschnitzt. Das Blockhaus wurde am Mittwoch durch die Firma Heid aus Saupersdorf nach Dresden gefahren. "Um 8 Uhr haben die Forstarbeiter mit dem Aufbau begonnen, 11 Uhr war schon Richtfest", sagt Härtel. Seinen endgültigen Platz wird das "Luxus-Blockhaus" als Rast- und Schutzhütte in einem Waldgebiet im Forstbezirk Neustadt zwischen Pulsnitz und Großröhrsdorf finden. (rdl)

Regina Kraushaar (55), Staatssekretärin des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, hat die Pleißentalklinik Werdau besucht. Begleitet wurde sie unter anderem von Landrat Christoph Scheurer. Bei einem Rundgang durch die Klinik wurden Projekte wie der Neubau des MRT, die neue Palliativeinheit auf Station 1 und die umstrukturierte Neugeborenenabteilung präsentiert. Vorstellungen zur geplanten Umbaumaßnahme der Notfallaufnahme nach neuen gesetzlichen Vorgaben wurden erläutert. Klinik-Geschäftsführer Uwe Hantzsch informierte über die Notwendigkeit weiterer Umbaumaßnahmen zur Sicherung der Gesundheitsversorgung am Standort Werdau. Dazu gehören Vorhaben wie die Einrichtung einer ambulanten Notfallpraxis, die Etablierung einer psychiatrischen Tagesklinik in Kooperation mit dem Sächsischen Krankenhaus Rodewisch und der Neubau einer Geriatrie. (fp)


Maria Ludwig, Künstlerin aus Crimmitschau, hat eine neue Ausstellung zusammengestellt. Die Schau heißt - nach einem Gedicht von Hermann Hesse - "... und im Herzen wird es froh und helle". Die Ausstellung wird am 16. Mai, um 19Uhr, im Rathaus in Schmölln mit einer Vernissage eröffnet. Entsprechend des Titels hat Maria Ludwig vor allem Bilder mit Blumen und Landschaften ausgewählt. "Dabei handelt es sich vorwiegend um Arbeiten, die zum Frühjahr passen", sagt die Künstlerin, die auch einige neue Kunstwerke präsentieren wird. Maria Ludwig ist Dozentin an der Volkshochschule, wo sie ihr Wissen zur Aquarellmalerei weitergibt. Sie hat im Frühjahrssemester zwei Kurse in Crimmitschau, einen Kurs in Werdau und einen Kurs in Gera betreut. Vom 6. bis 11. August beteiligt sich die Crimmitschauerin wieder an der Sommerkunstwerkstatt in Glauchau. (hof)

Udo Seidel (46), Hobbyastronom, bemüht sich intensiv, die 2014 gegründete "Astronomische Gesellschaft Greiz" über die Landesgrenze hinweg auch in Sachsen bekannt zu machen. Der Beiersdorfer wurde 2015 Vereinsmitglied. "Ich bin selbst seit vielen Jahren ein begeisterter Sternengucker und -fotograf. Auf die Gesellschaft wurde ich aufmerksam, als der aus dem Fernsehen bekannte Astrophysiker Harald Lesch in Greiz einen Vortrag hielt. Zwei Tage später habe ich den Kontakt aufgenommen, wurde prompt zur Weihnachtsfeier eingeladen und Mitglied im Verein", erinnert er sich. Von Anfang an war er davon begeistert, dass sich seine Mitstreiter mehr auf die Fahne geschrieben haben, als nur mit leistungsstarken Teleskopen in den Nachthimmel zu blicken. "Wir haben zum Beispiel die legendäre Anlage von Stonehenge im Maßstab 1:15 nachgebaut. Am 22. Juni laden wir große und kleine Interessenten zur Einweihung der Erweiterungsfläche Stonehenge 2 ein. Dort lassen sich die Theorien für Vorhersagen von Sonnen- und Mondfinsternissen noch besser darstellen", sagt Udo Seidel. (awo)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...