Razzien in Zwickau und Kirchberg

Zwickau/Kirchberg.

Im Zuge der Ermittlungen gegen den Chef der rechtsextremen Vereinigung Thügida, David Köckert, sind unter anderem Räume in Zwickau und Kirchberg durchsucht worden. Die Staatsanwaltschaft Gera wirft Köckert vor, in gemeinsam mit einem Geschäftspartner betriebenen Tattoo-Studios seit geraumer Zeit zu geringe Sozialversicherungsbeiträge für die Mitarbeiter zu bezahlen. Die Rede ist von Schwarzarbeit. Köckert eröffnete das besagte Kirchberger Tattoo-Studio 2017. Darüber hinaus wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, an einer räuberischen Erpressung beteiligt gewesen und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Der frühere NPD-Kader sitzt derzeit in Gera in Untersuchungshaft. Köckert war vor drei Jahren mit einem umgebauten Marktverkaufsfahrzeug bei einer Kundgebungsrundtour auch in Werdau präsent.ael

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