Teichschlamm ist ein Problem

Die Maßnahmen im Werdauer Kranzberggrund für den Hochwasserschutz gestalten sich komplizierter als gedacht.

Werdau.

Die Arbeiten für den Hochwasserschutz im Werdauer Kranzberggrund werden teurer und dauern länger als geplant. Das sagte der Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bau im Werdauer Rathaus, Karsten Piehler.

Innerhalb dieser Arbeiten werden die Dämme des obersten Teiches und des Stausees sowie die Abläufe saniert und als Hochwasserentlastungsanlagen ausgebaut. Das Problem sind laut Piehler vor allem die großen Mengen an Teichschlamm, die auch auf dem Gelände gesichert zwischengelagert werden müssen. "Aufgrund des Wassergehalts und der chemischen Zusammensetzung dieses Schlammes sind der Abtransport und die Entsorgung anspruchsvoll in Bezug auf Zeit und Kosten", sagte Karsten Piehler. Für den Abtransport der Sedimente benötigt die Stadt als Bauherr weitere Gelder, die auch schon beantragt worden sind. Damit erhöhen sich die Gesamtkosten auf rund 2,5 Millionen Euro. All diese Probleme führen zu einer Verzögerung der Baumaßnahme. Der Fachbereichsleiter geht davon aus, dass die Arbeiten im Kranzberggrund noch bis zum November dauern werden. "Für die Anwohner sind sie eine Belastung, nicht nur wegen des Lärms, sondern auch wegen der Transporte und der Staubentwicklung. Wir können nur um Verständnis bitten."

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...