Tim Gernitz: Jung sein in Freiberg

Erstes Soloalbum vom "Notendealer"-Frontmann

Freiberg/Dresden.

Der Frontmann der Notendealer, Tim Gernitz, stellt jetzt sein erstes Soloalbum unter dem Titel "Wir ehren die Queen" vor. "Das sind Songs, die mich schon eine Weile gedanklich begleiten, der Entschluss, daraus eine Platte zu machen, entstand vor zwei Jahren", sagt Gernitz. Michael Winkler von der Mittelsächsischen Philharmonie war von Anfang an begeistert und hat bei den Aufnahmen im Tonstudio von Toni Paschke das Schlagzeug eingespielt.

Tim Gernitz reflektiert in den insgesamt neun Songs seine Erlebnisse als Jugendlicher in seiner Heimatstadt Freiberg und die mit seiner Laufbahn als Musiker verbundenen Eindrücke. So wurde der Titelsong "Wir ehren die Queen" durch die lang zurückliegende Abschlussfahrt des Rüleingymnasiums nach London beeinflusst.

"Besonders hat mich damals die britische Lebensweise zwischen Moderne und Monarchie fasziniert", erzählt er. In Liedern wie "Diese Stadt" kommt die Sympathie des Freibergers zur Dresdner Neustadt zum Ausdruck.

Zu diesem Song wurde ebenso wie zum Titel "Gold Rush" ein Musikvideo produziert. Für Letzteres hat der Künstler an der französischen Atlantikküste gedreht. Dieses Lied soll eine Parabel über die ewige Suche nach möglichst schnellem Erfolg sein, der dann oft nicht das bringt, was man sich erhofft.

In den kommenden Monaten probt Gernitz für eine Tour durch Deutschland, die Anfang 2017 stattfinden soll. Er freue sich besonders auf die Reaktionen seines Publikums, die ihm Anregungen für weitere musikalische Ideen geben können, sagt er. www.timgernitz.de

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