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Wie kann man Mittweida attraktiver machen? Dieser Frage widmen sich in den nächsten Monaten unter anderem Eddy Donat (Mitte) und eine Mitarbeiterin von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung, OB Ralf Schreiber und Studentin Anastassia Grebneva (l.), die darüber ihre Masterarbeit schreiben wird.

Foto: Dennis Heldt

Stadt soll Händler und Kunden locken

Über die Belebung und Umgestaltung der Rochlitzer Straße diskutieren die Mittweidaer schon länger. Nun wird das gesamte Zentrum in den Fokus gerückt. Auch die Meinung der Bürger ist gefragt.

Von Dennis Heldt
erschienen am 07.07.2017

Mittweida. Die Hochschulstadt Mittweida soll attraktiver für den Einzelhandel werden. Darin sind sich die Vertreter der Stadt und die Gewerbetreibenden einig. Wie dieses Ziel jedoch erreicht werden könnte, darüber wurde bislang nur debattiert. Es fehle eine solide, aktuelle Datenbank für die Strukturierung neuer Handelsansiedlungen. "Wir arbeiten mit einem Einzelhandelskonzept aus dem Jahr 2003, seither hat sich aber viel verändert", unterstrich gestern Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU) die Notwendigkeit des neuen Konzeptes.

Umgesetzt wird die Maßnahme nun von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA mbH), einem bundesweit agierenden Unternehmen im Bereich der kommunalen Wirtschafts- und Stadtentwicklung. Oberstes Ziel sei es, ein Konzept für Mittweida zu erstellen, das die Innenstadt für Bewohner, Kunden und Geschäftsinhaber attraktiver macht. "Wir beschäftigen uns aktuell bereits intensiv mit der Bestandsaufnahme von Geschäften und schauen, wo die Schlüsselimmobilien der Stadt liegen. Im Anschluss wollen wir die Meinung der Bürger einholen und auswerten", erklärte Eddy Donat, Niederlassungsleiter der GMA in Dresden. Diese Bewertung soll zweigeteilt durchgeführt werden: Für Gewerbetreibende und potenzielle Kunde soll es zwei unterschiedliche Fragebögen geben. "Wir werden Ende des Monats damit beginnen, gezielt Leute aus Mittweida und der Umgebung telefonisch zu befragen. Dabei wollen wir auch herausfinden, bis wohin der Einzugsbereich Mittweidas geht", so Donat. Gefragt werde in den Telefoninterviews unter anderem nach der Attraktivität Mittweidas, den Einkaufsmöglichkeiten bezüglich Angebot und Vielfalt sowie nach der Bewertung der örtlichen Gastronomie. Etwa fünf bis zehn Minuten sollen die Befragungen dauern: "Wir hoffen, dass die Mittweidaer nicht sofort auflegen, sondern mithelfen. Aber unsere Erfolgsquoten aus anderen Städten sind gut", fügte Donat hinzu. 300 Personen werde man in der Auswertung, die im Herbst erfolgen soll, berücksichtigen. 200 von ihnen sollen aus dem Stadtgebiet Mittweida und circa 100 aus dem Umland kommen.

Nach der Auswertung soll es mehrere Foren geben, bei denen die Ergebnisse und die mögliche Umsetzung der Ideen diskutiert werden. "Wir hoffen, dass das Konzept uns Gewerbetreibenden weiterhelfen kann, Chancen und Potenziale in der Innenstadt zu erkennen", sagte Joachim Löwe vom Gewerbering Mittweida. Ein großes Problem sei die Altersstruktur, vielen Geschäften drohe das Aus, weil die Betreiber altersbedingt ihren Laden aufgeben müssen. "Vielleicht kann man einige junge Leute auch animieren, ein Geschäft zu eröffnen, wenn man Nischen und Möglichkeiten erkennt und ausarbeitet", ergänzte Löwe. "Schön wäre es, wenn wir das Angebot in der Innenstadt erweitern und gleichzeitig Leerstand bekämpfen", so OB Schreiber.

 
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