Klinik freut sich über 720 Babys

Trotz ruhiger Silvesternacht: Auf der Geburtenstation in Werdau wurde zum dritten Mal eine magische Zahl geknackt.

Werdau.

Die Pleißentalklinik in Werdau erfreut sich bei werdenden Eltern einer großen Beliebtheit. 2017 erblickten hier 720 Kinder das Licht der Welt. Damit konnte zum dritten Mal in Folge der Wert von 700 Geburten geknackt werden. Zum Vergleich: 2016 wurden 758Kinder geboren, und 2015 waren es 721. Diese Zahlen nannte Oberarzt Uwe W. Schröter.

"Die Arbeit auf dem hohen Niveau geht nur mit einem funktionierenden Team", beschreibt der 54-jährige Mediziner das Zusammenspiel der neun Ärzte und sechs Hebammen auf der Geburtenstation. Sie freuten sich im vergangenen Jahr über 720Geburten. Achtmal waren Zwillinge darunter. Die Frauen, die in der Pleißentalklinik entbinden, kommen nicht nur aus der Region. "Auch Zwickau und Gera sind für uns wichtige Einzugsbereiche", sagt Schröter, der in der Silvesternacht selbst einen ruhigen Dienst hatte und bis gestern zum späten Nachmittag kein Neujahrsbaby begrüßen konnte.

Einen unvergesslichen Jahreswechsel gab es für Constanze und Marcus Golle aus Hauptmannsgrün. Sie durften sich am Sonntag über Familienzuwachs freuen. Tochter Elena, die als letztes Baby im Jahr 2017 in der Pleißentalklinik zur Welt kam, war 3110 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß. Sie machte es ihren Eltern am Sonntagmorgen vergleichsweise einfach. Nach einer 20-minütigen Autofahrt trafen die Golles um 2.45 Uhr auf der Geburtenstation ein. 3.25 Uhr war die Kleine da. Über das Schwesterchen freuen sich auch die Brüder Julian (8 Jahre) und Benjamin (11 Jahre). Sie sind in Reichenbach zur Welt gekommen. Dort ist die Geburtenstation mittlerweile geschlossen. "Deshalb ist die Entscheidung zeitig auf Werdau gefallen. Hier gibt es noch ein eigenes Säuglingszimmer, in dem die Kinder auch einmal abgegeben werden können", sagt Constanze Golle, die in der Silvesternacht den Blick auf das Feuerwerk genießen konnte. Sie hatte Elena kurz zuvor gestillt. "Mitternacht hat sie - trotz der Raketen - ruhig geschlafen."

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