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"Man muss dem Volk aufs Maul schauen"

Frank Kupfer, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, sieht im 19-Punkte-Positionspapier von Pegida eine Gesprächsgrundlage. Tino Moritz sprach mit ihm.Freie Presse: Haben CDU und SPD ...

erschienen am 03.01.2015

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Kommentare
24
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 04.01.2015
    15:31 Uhr

    gelöschter Nutzer: Sachsens CDU-Fraktionschef Frank Kupfer meint "Man muss dem Volk aufs Maul schauen". Die Nachricht hört ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Denn wie sagt er weiter: "Die Leute suchen die Antworten auf ihre Fragen nicht mehr in der etablierten Politik, und das bereitet mir Sorge." Wer ist die etablierte Politik? Die CDU/CSU und die SPD, notfalls noch die Grünen? Ein wenig kurzsichtig gedacht, Herr Kupfer. Und überheblich obendrein. Hochmut kommt vor dem Fall!

    Ein Beispiel gefällig, warum das Volk seine Antworten nicht mehr in der etablierten Politik sucht? Ich wähle ausnahmsweise ein Beispiel, das mit Pegida und Ausländerpolitik nichts zu tun hat....: Vor wenigen Jahren wurde man gesteinigt, wenn man den Vorschlag brachte, Griechenland aus der Eurozone zu entlassen. Wer das äußerte lief Spießruten. Jetzt sagt unsere alternativlose Kanzlerin, "...die Bundesregierung halte ein Ausscheiden Athens aus dem Euroraum sogar für nahezu unausweichlich," Jetzt, nachdem man Milliarden deutsche Euros in das Land gestopft hat (die in Deutschland sicher fehlen), will man Griechenland entlassen. Hallo?
    Und da soll das Volk Antworten bei den sogenannten etablierten Parteien suchen? Die haben doch gar keine Antworten, die machen Politik für sich selbst.
    Der wahre Grund ist freilich ein anderer: In Griechenland zeichnet sich zur kommenden Parlamentswahl ein Sieg der Linken ab (sicher waren die auch alle in der SED und bei der Stasi). Und die Linken sind keine etablierten Politiker (genauso wie die AfD). Man kommt ja in den Medien nicht einmal umhin, die AfD ohne den Zusatz eurokritisch oder rechtskonservativ zu erwähnen oder die Linken permanent als Altkommunisten, Ex-SED oder sonstwas zu bezeichnen. Bei der CDU/CSU und der SPD kommt man ohne Zusätze aus, oder man gibt sich den Zusatz etabliert.
    Offenbar spielt der Verlust von mehreren Milliarden nach Griechenland verschwendeter Euro nicht halb so eine große Rolle wie die Gefahr, dass Europa von den griechischen Linken zu Fall gebracht wird - genauso, wie der Verlust an innerer Sicherheit und der Zerfall Deutschlands mit den Thüringer Linken beginnt.

    Der Dresdener Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt meint dazu: „... merkt man, wie gigantisch die Kluft zwischen vielen auf der Straße und unserem politischen System wirklich ist. Es ist eine Spaltung zwischen “Die da oben”, die regieren, und “Wir hier unten”, um die man sich nicht kümmert. Das ist bedrückend.” Und Herr Kupfer wundert sich, "dass die Leute die Antworten auf ihre Fragen nicht mehr in der etablierten Politik suchen". Und weiter " das bereitet ihm Sorgen"! Ganz ehrlich, MICH WUNDERT DAS NICHT!

    Wenn ich mir überlege, dass der Online-Wahl-O-mat mir zur Bundes- und zur Landtagswahl anhand meiner Antworten die NPD vorschlägt (was ich freilich nicht getan habe, weil mir das dann doch widerstrebt) – dann zeigt mir das, wie weit die ETABLIERTE Politik von der Gesellschaft entrückt ist, nämlich genauso wie es der Dresdener Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt weiter oben ausdrückt!

    0 5
     
  • 04.01.2015
    13:19 Uhr

    gelöschter Nutzer: Werter fp2012 rerum naturalium,

    das haben Sie sehr schön geschrieben. Nur, was hat das mit der Partei Die Linke zu tun, bzw. mit der Aussage Linke = kommunistisch? War das die Beweisführung?
    Ich schrieb: Parolen bildungsferner Dorfstammtische. Damit meine ich gruppengesteuerte Aussagen, die unreflektiert und ohne den Gegenstand der Aussage zu untersuchen/zu hinterfragen in die Welt posaunt werden. Aussagen, die von der Stammtischpopulation empirisch als wahr befunden werden, weil es eben alle so sagen, weil es doch gar nicht anders sein kann und die Oma hat es eh schon immer gewusst.
    Ich unterstellte Ihnen nie Bildungsferne, den Schuh haben Sie sich selbst angezogen.
    Nun leiten Sie im Weiteren ab (wovon nur?), dass ich von der kommunistischen Zukunft unseres schönen Landes träume. Ziemlich unwissenschaftlich und, ich muss leider sagen, sehr parolisch.
    Ich sag's mal so: Parolen bleiben Parolen, auch wenn Akademiker damit hausieren gehen.

    zurück zum Artikel:
    Ich schätze Kupfers Aussage, dass er 'mit 20 Jahren so naiv war zu glauben, dieses System' von innen heraus zu reformieren, als einen netten Versuch, die Wende als Blockflöte hinzubekommen. Soll er doch sagen, dass er ein Amt wollte, auch in der DDR.

    1 1
     
  • 04.01.2015
    13:17 Uhr

    fp2012: @saftpresse:
    Sie sehen es mir hoffentlich nach, dass ich auf Ihren von Vorurteilen und Unterstellungen nur so triefenden Beitrag nicht eingehe.

    0 1
     
  • 04.01.2015
    12:24 Uhr

    gelöschter Nutzer: @fp2012: Leider gibt so ein Hochschulabschluss eben keine Garantie auf ein lebenslanges gutes Bildungsniveau. Man muß sich schon darum bemühen den Fortschritt der Wissenschaften autark zu begleiten. Wenn sie den Lehren und Thesen gerade im Bereich der Gesellschafts- und Politikwissenschaft nachhängen die vor 30 Jahren, also in Zeiten des kalten Krieges geprägt wurden, fehlt ihnen eine breites Spektrum an politischen Entwicklungen die die Welt maßgeblich in den letzten 20 Jahren verändert haben. Um Zusammenhänge zu erfassen reicht die tägliche Lektüre der Bildzeitung leider nicht aus. Wenn sie sich bemühen würden hätten sie längst feststellen müssen, dass die soziale Marktwirtschaft als Ideal der kapitalistischen Gesellschaftsform längst gescheitert ist. Sie wurde der neoliberal geprägten Finanz- und Wirtschaftspolitik unterworfen. Die Folgen sind hinlänglich bekannt, inklusive der daraus resultierenden Krisen der Zeit.
    Das Ideal vom Kommunismus wird ebenso wenig praktikabel sein. Man kann aber ein Gesellschaftmodel entwickeln welches auf Basis des demokratischen Sozialismus Interessen aller gesellschaftlichen Gruppen einbindet. Der chilenische Ansatz des Sozialismus unter Allende ist eine gute Basis für konstruktive Denkansätze.
    Leider läßt ihr Weltbild derartige Denkansätze nicht zu. Insofern hat ihnen ihr Studium nicht geholfen. Ein guter Absolvent hätte etwas für sein Leben mitgenommen und zwar eine unbeschränkte Denkweise frei von Dogmen und Paradigmen. Es gibt kein fertiges Denkmodell für DEN Sozialismus. Es gibt aber genügend Gründe das bestehende Unrechtssystem in Frage zu stellen.

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  • 04.01.2015
    12:00 Uhr

    PeKa: "Aber die soziale Marktwirtschaft (wenn man diese denn als Gesellschaftsordnung bezeichnen will) ist da am nächsten dran." Richtig, werter fp2012, aber dazu muss es auch wirklich soziale Marktwirtschaft sein.

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