Spendenaktion in Zöblitz gestartet

"Brot für die Welt" erinnert an seine Gründung vor 60 Jahren. 2019 lautet das Motto "Hunger nach Gerechtigkeit".

Zöblitz.

Sie sind wieder unterwegs: Freiwillige Helfer aus allen Bereichen sammeln für die Aktion "Brot für die Welt". In der Zöblitzer Kirche wurde während des Gottesdienstes zum ersten Advent die 61. Saison eröffnet.

Ihr Motto ist das gleiche wie in der vergangenen Saison. Es lautet "Hunger nach Gerechtigkeit". Damit möchte das evangelische Hilfswerk in erster Linie auf die weltweit bestehenden großen Unterschiede in den Lebensverhältnissen aufmerksam machen. Schließlich seien in vielen Ländern Gewalt, Armut und fehlende Perspektiven tagtäglich bittere Lebensrealität. Das betonte auch der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Sachsens, Dietrich Bauer, in seiner Predigt. Dabei ginge die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. 822 Millionen Menschen auf der Welt müssten hungern. Mehr als 2,1 Milliarden Menschen hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig erinnert "Brot für die Welt" diesmal an seine Gründung vor 60 Jahren. Damals sammelten die evangelischen Kirchen unter dem Slogan "Brot für die Welt" und trugen 19 Millionen Mark zusammen. Aus der als einmalige Aktion geplanten Spendensammlung wurde eine dauerhafte Initiative. Die Eröffnung erfolgt immer in einer anderen Gemeinde. "Wir such uns dazu immer eine Gemeinde aus, in der im Vorjahr fleißig gesammelt worden ist. Das war 2018 in Zöblitz der Fall", so Bauer.

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