Auf der blühenden Wiese summt und brummt es

Gartenmeisterschaft: Zahlreiche Insekten tummeln sich auf einem Areal in Gebirge. Das war vor einem Jahr noch anders.

Gelobtland.

Vom Rasen zur Insektenweide - auf diesen Nenner kann die Entwicklung gebracht werden, die ein Flecken Erde in Gelobtland innerhalb eines Jahres genommen hat. Die 600 Quadratmeter gehören Martin Freier, und noch 2017 blühte dort so gut wie gar nichts. Das wollte er ändern. Der 37-Jährige arbeitet als Landwirt auf den Forchheimer Versuchsfeldern. Daher weiß er, wie wertvoll bunt blühende Wiesen für Insekten und Vögel sind.

Sein Nachbar ackerte die Rasenfläche um. Er selbst säte sie mit einer Blühmischung ein und glättete sie. Die körperlich schwere Arbeit hat sich gelohnt, da ist sich der 37-Jährige sicher und bewirbt sich bei der Gartenmeisterschaft der "Freien Presse" und der Raiffeisen Han- delsgenossenschaft Erzgebirge (RHG).

Etwa 40 Arten blühen auf dem Areal mittlerweile in allen Farben. Mohn, Sonnenblumen, verschiedene Kleesorten und die bei Bienen und Hummeln beliebte Phazelia sind nur einige davon. Derzeit steht die Fläche in voller Blüte. Unzählige Schmetterlinge tummeln sich darauf. Besonder auffällig ist das Summen und Brummen in und zwischen den Blüten. Vor allem viele Wildinsekten hat Martin Freier schon beobachtet. Selbst eine große Hummelkönigin haben er und seine Kinder schon gesehen. Die Blumen- und Insektenweide vermehrt sich selbstständig. Das hat ein bislang fünf Jahre dauernder Versuch in Forchheim ergeben.

Martin Freier würde sich wünschen, dass es noch mehr Flächen wie diese gibt. Schließlich sind Nahrungsangebote vor allem für Wildinsekten rar. Gemäht wird seine Wiese nicht. "Einige Insekten lassen hier ihre Nachzuchten zurück. Mit der Mahd würden sie verlorengehen", begründet er sein Vorgehen. Vorsichtig angelegte Trampelpfade weisen darauf hin, dass die Freiers in der Wiese etwas versteckt haben, das sie selber nutzen. Dort wachsen Kürbisse, Gurken, Tomaten und Kartoffeln. Die Menge ist zwar nicht riesig, aber zum Naschen reicht es allemal. Obst und Gemüse baut die Familie in einem separaten Garten an. Dabei kommt ihr der grüne Daumen des Landwirtes entgegen.


Einfach anrufen!

Anmeldungen nimmt die "Freie Presse" in Marienberg, Töpferstraße 17 (Telefonnummer 03735 916513345 und per E-Mail unter der Adresse red.marienberg@freiepresse.de) sowie in Zschopau, Ludwig-Würkert-Straße 2 (Telefonnummer 03725 348413644 und per E-Mail unter red.zschopau@freiepresse.de) entgegen. Anmeldeschluss ist am 13. September dieses Jahres (Es gilt das Datum des Poststempels).

Die Teilnehmer der Gartenmeisterschaft erklären sich mit ihrer Anmeldung einverstanden, dass ihre Zusendungen kostenfrei veröffentlicht werden. Das gilt auch für Online-Publikationen. Bilder müssen Namen und Anschrift des Fotografen tragen und frei von Rechten Dritter sein.

Bei einer Prämierung dürfen Daten und Bilder an den Sponsor RHG Erzgebirge weitergegeben werden. Die Teilnehmerdaten werden mit Name, Anschrift, Datum und Gewinnspielbezeichnung ausschließlich zum Zweck der Ziehung der Gewinner dieses Gewinnspiels erhoben und gespeichert.

Nach der Ziehung und Benachrichtigung der Gewinner werden sämtliche Teilnehmerdaten gelöscht. Ausgenommen sind die Daten der Leser, deren Fotos veröffentlicht wurden. Diese müssen für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert bleiben. Eine Weitergabe an Dritte zu anderen Zwecken ist ausgeschlossen.

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