Besinnliche Zeit startet mit Überraschung

Seit dem Wochenende ist die Vorfreude auf Weihnachten noch größer. Während Seiffen mit einem Bergaufzug aufwartete, wurde in Olbernhau der Stollen angeschnitten. Eine Mini-Erzgebirgsbahn drehte in Gornau ihre Runden. In Gelenau wurde ein Geheimnis gelüftet.

Samstag, 10.17 Uhr, Seiffen: Ein kleiner Bergaufzug, bestehend aus 50 Trachtenträgern der Berg- und Hüttenknappschaft Seiffen, Bergmusikern sowie Kindern der Trachtengruppe "Lebendiges Spielzeug", läutet das vorweihnachtliche Treiben ein. Hunderte Interessierte säumen die Straßen und folgen dem Aufzug zur anschließenden Weihnachtsmarkteröffnung auf dem Platz vor dem Rathaus des Spielzeugdorfes. Wie in jedem Jahr bisher, ist das Publikum der 29. Seiffener Weihnacht international. Bis zum 22. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt Einheimische und Touristen ein.

Samstag, 16.04 Uhr, Olbernhau: Der Olbernhauer Bürgermeister Heinz-Peter Haustein (FDP) schneidet den Stollen an. Zuvor war zur Eröffnung nach dem Herunterzählen eines Countdowns die Pyramide von Pfefferkuchenfrau und Nussknacker (verkörpert von Chanel Seifert und Paul Rudolph) angeschoben worden. Zugleich wurde feierlich die Beleuchtung eingeschaltet. Der Olbernhauer Weihnachtsmarkt öffnet damit bereits zum 28. Mal seine Pforten. Bis zum 15. Dezember bieten verschiedene Buden im Rittergut ihre Waren an. Zudem lädt die Handwerkerschau Besucher zum Verweilen ein. Ein Höhepunkt des Marktes wird das tägliche Öffnen eines Türchens am Adventskalender sein. Gegen 16.30 Uhr wird dort jeden Tag der Weihnachtsmann kleine Präsente an die kleinen und großen Erzgebirger verschenken.

Samstag, 14.35 Uhr, Gornau: So langsam trudeln die rund 40 Kinder ein, die den Weihnachtsmann von der Pyramide hinüber auf den Weihnachtsmarkt am Sportplatz begleitet haben. Weil die Mädchen und Jungen der Kita "Kunterbunt" zusammen mit den Witzschdorfer Blasmusikanten beim Pyramidenanschieben für musikalische Unterhaltung gesorgt haben, gibt es die erste Bescherung gleich dort. Doch nun wartet auf dem Weihnachtsmarkt die nächste Belohnung. Kaum ist die Mini-Erzgebirgsbahn bereit, da wollen auch schon die ersten Kinder ihre Runden drehen, während sich die Eltern vor der Bühne mit Glühwein wärmen.

Samstag, 15.38 Uhr, Gelenau: Die neue Spieldose auf dem Rathausplatz in Gelenau wird in Bewegung gesetzt. Schon zuvor ist von den vielen Besuchern in Augenschein genommen worden. Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus, sie reichen von "Gefällt mir, ist etwas Modernes" über "Es wurde tolles Holz verwendet, die Maserung ist klasse" bis zu "Das soll eine Pyramide sein?" und "Sie passt nicht ins Erzgebirge!". Der Rathausplatz ist nicht der endgültige Standort der von der Gelenauer Firma Sachsenkunst geschaffenen Spieldose. Sie soll später in der Nähe des Feuerwehrdepots aufgestellt werden. Eine Oster- und eine Sommervariante wird es geben. Die Spieldose soll mit einem Spielwerk versehen werden.

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