Betreiber will Börnichen ans Erdgas anschließen

Bisher haben etwa 130 Haushalte Interesse bekundet - Verlegen der Leitung im Zuge von Straßenbauarbeiten

Börnichen.

Der Netzbetreiber Inetz will Börnichen ans Erdgasnetz anschließen. Das hat Bürgermeister Frank Lohr zur jüngsten Gemeinderatssitzung mitgeteilt. Eine Bedarfsabfrage des Netzbetreibers in dem rund 1000 Einwohner zählenden Ort habe ergeben, dass bisher etwa 130 Haushalte Interesse an einem Erdgasanschluss gezeigt hätten, so Lohr. Das sei in etwa die Anzahl, ab der es sich für den Betreiber eigenen Aussagen zufolge lohnen würde. Zudem könnten sich weitere Interessenten jederzeit melden.

Börnichens Bürgermeister hatte Anfang des Jahres bei dem zum Energieversorger Eins gehörenden Unternehmen angefragt, ob eine entsprechende Prüfung möglich sei. In vielen Haushalten werde noch Heizöl verwendet. Da sei Erdgas doch eine saubere Alternative, meint Lohr. Zumal viele der nach der Wende verbauten Heizöltanks sowieso aus Altersgründen ausgetauscht werden müssten. Eine Umstellung von Flüssiggasanlagen auf Erdgasbetrieb sei ebenfalls möglich. Inetz ist der örtliche Netzbetreiber für die Erdgasnetze der ehemaligen Südsachsen Netz GmbH und der ehemaligen Netzgesellschaft mbH Chemnitz für deren Erdgas-, Strom-, Fernwärme- und Trinkwassernetz.

Das Verlegen der Leitung soll im Zuge der Straßenbauarbeiten zwischen Waldkirchen und Börnichen erfolgen. Und diese Maßnahme soll nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Anfang des kommendes Jahres beginnen. Lohr: "Wenn alles klappt, haben wir 2022 Erdgas." (hd)

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