Borstendorf:Bürgermeister lädt Bürger ins Freibad ein

Gesprächsrunde soll zur Gründung eines Fördervereins anregen

Borstendorf.

Die vor wenigen Tagen begonnene Saison im Borstendorfer Bad könnte zu einer ganz entscheidenden für die Freizeitstätte in dem Grünhainichener Ortsteil werden. Nach zum Teil hitzigen Diskussionen um die geplante Verkleinerung des 50-Meter-Beckens, einer Petition mit 600 Unterschriften gegen das Vorhaben der Gemeinde, der Stellungnahme der Verwaltung sowie etlichen Bürgergesprächen unternimmt Bürgermeister Robert Arnold (parteilos) nun einen weiteren Versuch, um die Wogen zu glätten.

Arnold lädt alle Bürger ein, "die sich gemeinsam mit der Gemeinde mit ihren Ideen, persönlichem Engagement und ihrer ehrenamtlichen Arbeit für den Fortbestand des Freibades engagieren möchten". Er habe schon von einigen Bürgern das Interesse an einem Förderverein für das Freibad gespürt. "Dieses Treffen könnte der erste Schritt in diese wichtige Richtung darstellen", so Arnold zum Anliegen der für den 25. Juni geplanten Runde im Bad.


Die im März bekannt gewordenen Pläne der Verwaltung hatten für große Wellen gesorgt. Demnach soll der vordere Bereich des Schwimmerbeckens, der am Boden und an den Wänden große bautechnische Mängel aufweist, abgetrennt und verfüllt werden. Das Becken würde somit von 55 auf 33 Meter verkürzt. Die Begründung, dass durch den möglichst zeitnahen Umbau eine finanziell aufwendige Sanierung umgangen und das Bad durch die Umstrukturierung attraktiver und vor allem auch zukunftsfähiger hinsichtlich der jährlichen Betriebskosten werde, konnte einige Bürger nicht überzeugen. Die Initiatoren der von 600 Bürgern unterzeichneten und im April der Verwaltung übergebenen Bittschrift forderten darin, dass das Becken in seiner jetzigen Größe erhalten bleibt.

Während die Umbaugegner der Gemeinde vorwerfen, die Zukunft des Borstendorfer Bades aufs Spiel zu setzen, betont Bürgermeister Arnold, dass die Gemeinde als Betreiber der Einrichtung alles Mögliche für deren Erhalt tut. Die Vergabe der für Herbst geplanten Arbeiten sollte ursprünglich schon im März erfolgen, wurde aber immer wieder verschoben.

Gesprächsrunde mit Bürgern am Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr im Freibad Borstendorf.

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