Corona-Krise verzögert Bau von Bolzplatz

Vorhaben in Heidersdorf könnte erst 2021 erfolgen

Heidersdorf.

Die Gemeinde Heidersdorf beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit der Erneuerung des Bolzplatzes am Sportareal. Jüngst haben die Gemeinderäte den Bauauftrag für das Projekt vergeben. Damit könnten die Arbeiten eigentlich beginnen. Doch ob der Baustart überhaupt noch in diesem Jahr erfolgt, ist mittlerweile fraglich. Der Grund ist die Corona-Krise.

Im Rahmen der Auftragsvergabe erhielt ein Unternehmen aus Großrückerswalde den Zuschlag für das Vorhaben. Kosten: rund 91.000 Euro. Vorgesehen ist, dass der Bolzplatz eine neue Oberfläche aus Tartan bekommt - ein synthetischer Kunststoff, der auf Asphalt oder Beton aufgebracht wird und sowohl elastisch als auch robust und wetterbeständig ist. Den Belag selbst bringen aber nur wenige Firmen auf. Die Großrückerswalder haben damit ein Subunternehmen beauftragt. Um den Synthetik-Sportboden einzubauen, sind Mindesttemperaturen notwendig. "Die Firma kann daher nur von April bis Oktober bauen", erklärt Bürgermeister Andreas Börner. Wegen der Corona-Pandemie sei die Zeit noch mehr eingeschränkt, Vorhaben haben sich angestaut. "Deshalb ist unklar, ob das Projekt in Heidersdorf noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Wenn nicht, dann im Frühjahr 2021", sagt Börner. Fördermittel seien dadurch nicht in Gefahr. Der Bolzplatzbau wird zu 60 Prozent bezuschusst. (rickh)

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