Der Juni - warm und viel zu trocken

Wieder floss zu wenig Regen in der Region, auch wenn einmal typisches Schafskältewetter herrschte.

Dittersdorf.

Auch im Juni hat sich an der allgemeinen Wetterlage recht wenig geändert. Die erste Monatshälfte war recht warm. Gleich am 1. Juni wurde mit 28,4 Grad Celsius das Monatsmaximum erreicht. Niederschlag fiel in den ersten Tagen recht wenig, erst zwischen dem 9. und 12. kam es zu größeren Niederschlagsmengen (zusammen rund 30 Liter pro Quadratmeter), was die Trockenheit etwas dämpfte.

Am 21. Juni zog eine markante Kaltfront über die Region und brachte einen kräftigen Temperatursturz von hochsommerlichen 28 Grad am 21. auf 11,8 Grad Tagesmaximum am nächsten Tag. Dabei regnete es auch etwas. Besonders trist präsentierte sich der 23. Juni mit herbstlicher Kühle und Nieselregen - typisches Schafskältewetter.

Zum Monatsende erwärmte es sich wieder rasch auf sommerliche Werte. Am Monatsletzten floss sehr trockene und kühle Luft in die Region, die den Menschen rund um Amtsberg Anfang Juli frische Nächte bescherte.

Der Juni war wiederum etwas zu warm: der dritte Monat in Folge. Gleichzeitig setzte sich die Trockenheit seit Jahresbeginn fort, denn nur der Mai war wegen eines heftigen Gewitters etwas zu nass. Dieser Regen floss aber ab und kam nicht dem Erdboden zugute. Mit 51,3 Liter pro Quadratmeter fiel etwas mehr als die Hälfte des Klimamittels. Es handelt sich nach 2014 und 2008 um den dritttrockensten Juni in den vergangenen 30 Jahren. Zum Monatswechsel betrug das Niederschlagsdefizit seit Jahresanfang 126,4 Liter pro Quadratmeter (also rund 12,5 Wassereimer auf einen Quadratmeter).

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