Für die Telekom läuft wieder eine Frist ab

Bis Mitte August sollen Baugruben im Stadtgebiet Zschopau verschwinden

Zschopau.

Auf den Baustellen der Telekom im Zschopauer Stadtgebiet ist seit einigen Tagen erneut Aktivität zu verzeichnen. Die Zahl der Baugruben auf der Johannisstraße für den Breitbandausbau hat sich zeitweise auf fünf erhöht. Bis Mitte August könnte der vermeintliche Spuk ein Ende haben. Das hofft zumindest Sabine Hoheisel von der Verkehrsbehörde der Stadtverwaltung.

Schon mehrfach hat die Stadt ihre verkehrsrechtliche Anordnung - also Auflagen zur Verkehrssicherung für Arbeiten an der Straße - auf Antrag verlängert. Die nächste Frist läuft am kommenden Dienstag ab. Hoheisel schätzt aber, dass die von der Telekom beauftragten Firmen zehn Tage länger benötigen werden. Noch in dieser Woche soll der Tiefbau in der Oststadt mit Beethoven- und Bertolt-Brecht-Straße und weiter in Richtung Krumhermersdorf abgeschlossen werden - zuletzt die Arbeiten auf der Johannisstraße, erläutert Sabine Hoheisel.

Seit Juni gibt es wöchentliche Koordinierungsberatungen mit Bauunternehmen und der Stadtverwaltung. Das war das Ergebnis einer Zusammenkunft mit Firmenvertretern sowie der Telekom. Die Stadt hatte sich um das Treffen bemüht, nachdem die Kritik zu den Dauerbaustellen in Zschopau und im Ortsteil Krumhermersdorf nicht abreißen wollte. Zudem wurde vereinbart, dass die Arbeiten nicht mehr parallel im gesamten Stadtgebiet, sondern abschnittsweise erfolgen. In Zschopau sind 60 Baugruben erforderlich, in Krumhermersdorf 15. Zusätzlich können Tiefbauarbeiten notwendig werden, falls beim Einziehen der Kabel in die Leerrohre Probleme auftreten.

Mit der Verlegung von Glasfaserkabel und der Umrüstung von Verteilerkästen will die Telekom rund 5300 Haushalte in Zschopau und Krumhermersdorf mit schnellem Internet versorgen. Das Netz soll so leistungsstark werden, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Der ursprünglich von der Telekom angepeilte Bereitstellungstermin für die schnellen Zugänge für Anfang Juni ist indes längst überschritten.

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