Helfer in der Spur: Rock auf dem Berg kann kommen

Das familienfreundliche Festival in Pobershau geht am 19. und 20. Juli über die Bühne. Weitgereiste Gäste aus Moskau werden erwartet, aber auch Bands aus der unmittelbaren Umgebung.

Pobershau.

Die Vorbereitungen für das Festival Rock auf dem Berg in Pobershau, das am 19. und 20. Juli seine 22. Auflage erlebt, sind fast abgeschlossen. "Das Programm ist schon seit Mai fertig. Jetzt sind vor allem noch kleinere Dinge zu tun: etwa zu prüfen, ob alle Genehmigungen rein sind", sagt Sebastian Zander.

Der Wolkensteiner ist gemeinsam mit Martin Kraus aus Pobershau Vorsitzender des Vereins Rock auf dem Berg und einer der Koordinatoren der Veranstaltung. Vieles, was im Vorfeld zu tun ist, erfolgt mittlerweile im Selbstlauf. Eingearbeitete Gruppen sind für ihre Bereiche verantwortlich und agieren selbstständig.


Der harte Kern des Vereins, zu dem etwa 15 Mitglieder zählen, hat im zurückliegenden halben Jahr ein vielseitiges Programm erarbeitet. Rund 70 Vereinsmitglieder und Helfer wollen vor, während und nach dem Festivalwochenende für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Mehrere der zwölf Bands kommen wieder aus dem Erzgebirge. Mit Siberian Meat Grinder aus Moskau ist aber auch eine weit gereiste Formation dabei. Die Musik auf dem Festival soll in diesem Jahr viele Geschmacksrichtungen ansprechen. Unter anderem sind Metal, Death Metal, Rockabilly, Crossover Trash, aber auch Ska Punk sowie Melodic Rock vertreten.

"Zum Teil ist es gar nicht so einfach, gerade in der Festivalsaison, gute Bands zu einem vernünftigen Preis zu bekommen", sagt Sebastian Zander, der als Schlagzeuger der Chemnitzer Band Trinity auch selbst ins musikalische Geschehen eingreifen wird.

Nach wie vor ist das familienfreundlich angelegte Festival auf dem Katzenstein vor allem für Nachwuchsbands aus der Region die Chance auf einen Auftritt vor großem Publikum. Eine Premiere in Pobershau wird der Auftritt der jungen Band Hammada aus Freiberg. The Good Rockin' Daddies waren hingegen schon mehrfach am Katzenstein zu Gast.

Seit die Veranstaltung vor zehn Jahren nach einem Unwetter buchstäblich ins Wasser fiel, gibt es ein großes Festzelt für 1000 Gäste auf dem Festplatz. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein. Dennoch hofft der Verein auf gutes Wetter. "Viele übernachten erfahrungsgemäß im Zelt. Regen ist dafür weniger schön", meint Sebastian Zander. Er hofft, dass mit annähernd 1500 Besuchern in etwa wieder so viele Festivalgäste den Weg auf den Katzenstein finden wie im vergangenen Jahr.

www.rockaufdemberg.de

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