Männer müssen ins Gefängnis

Rumäne kann Strafe nicht zahlen - Ungar im Verdacht der Zwangsprostitution

Marienberg/Reitzenhain.

Kontrollen der Bundespolizei auf der Bundesstraße 174 haben für zwei Männer in den vergangenen Tagen im Gefängnis geendet. Am Freitag hielten die Beamten zunächst gegen 19.35 Uhr im Bereich Marienberg ein Fahrzeug an. Bei der Kontrolle des rumänischen Beifahrers wurde festgestellt, dass gegen den 39-jährigen Mann ein Strafvollstreckungshaftbefehl vorlag, heißt es in einer Pressemitteilung.

Er war von der Staatsanwaltschaft Tübingen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro sowie 220 Euro Verfahrenskosten verurteilt worden. Da er das Geld nicht aufbringen konnte, muss er nun die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Zwickau verbüßen.

Am Sonntag kontrollierten Bundespolizisten der Chemnitzer Inspektion gegen 2.05 Uhr in Reitzenhain ebenfalls auf der Bundesstraße 174 ein Fahrzeug. Darin befand sich ein 36-jähriger Ungar, den die Staatsanwaltschaft Zwickau per Untersuchungshaftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Gegen ihn besteht der Verdacht der Zwangsprostitution. Er wurde noch am Sonntag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Zwickau vorgeführt. Dieser bestätigte die Festnahme und ordnete die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Zwickau an. (bz)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...