Mineralienbörse zählt mehr als 300 Besucher

Die Organisatoren zeigten sich mit der Resonanz in Thum zufrieden. Allerdings mussten Auflagen eingehalten werden.

Thum.

Das Spätsommerwetter am Wochenende ist perfekt für Ausflüge in die Natur gewesen. Umso erstaunlicher ist, dass am gestrigen Sonntag mehr als 300 Besucher zur vierten Auflage der Thumer Mineralienbörse ins Volkshaus kamen. "Wir sind mit der Resonanz zufrieden, vor allem aber auch mit der super Zusammenarbeit mit dem Team des Volkshauses und dem Familien- und Freizeitzentrum", lobte Hauptorganisator Jens Häusler.

Von den mehr als 30 angekündigten Ausstellern aus Sachsen, Deutschland und Tschechien hatte niemand abgesagt. Zudem freute sich Häusler über zufriedene und nette Gäste, wie er betonte. Die Mineralienfreunde wiederum fanden ebenfalls viel Lob für die Veranstaltung, die unter Auflagen wie das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung stattfand. Andreas Hahn störte das gar nicht: "Man hat sich dran gewöhnt. Es ist schließlich wichtig, dass Rücksicht genommen wird", sagte der versierten Sammler aus Thum.

Präsentiert wurden Steine aus aller Welt. Bei Preisstufen von wenigen Euro bis hin zu weit mehr als 1000 Euro hatten die Sammler die Qual der Wahl. Schon traditionell besonders gefragt waren Mineralien aus Sachsen und dem Erzgebirge. Auch Andreas Vorsatz bevorzugt beim Schleifen von Edelsteinen Stücke aus sächsischen Gefilden. Zur Veranstaltung demonstrierte er, wie Amethyst, Rauchquarz sowie Topas oder Flussspat bearbeitet wird. Dabei betonte der Chemnitzer, dass er Hobbyschleifer ist und ansonsten seinem Beruf als Werkstoffprüfer für Metalltechnik nachgeht. Seit etwa drei Jahren übt er das Handwerk aus. "Wenn man damit anfängt, braucht man viel Geduld, ein geübtes Auge und ein ruhiges Händchen", erklärte Andreas Vorsatz. "Aber es macht Spaß, wenn man den fertig geschliffenen Stein vor Augen hat", sagte der Experte. Es verwunderte nicht, dass die Schmuckstände vor allem von den weiblichen Besuchern umlagert waren. "Ich habe gerade etwas Schönes für die Enkelin erwischt", verriet eine Dame und verschwand.

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