Sachsenforst verpachtet 18 Hektar Nutzfläche

Freistatt tritt Grünland und Streuobstwiesen an Interessenten ab

Marienberg.

In Eigentum des Sachsenforsts befinden sich nicht nur Wälder, sondern auch landwirtschaftliche Nutzflächen. Einen Teil davon will der Staatsbetrieb ab diesem Jahr verpachten. Darüber informiert Marienbergs Forstbezirks-Sprecher Thomas Köhler in einer öffentlichen Mitteilung.

Demnach beabsichtigt der Sachsenforst, fast 18 Hektar Nutzfläche im Erzgebirgskreis zu verpachten, die bislang vom Staatsbetrieb bewirtschaftet werden müssen. Die Gebiete befinden sich unter anderem in den Gemarkungen Börnichen, Großolbersdorf, Großrückerswalde, Grünau, Hopfgarten, Lengefeld, Olbernhau, Pobershau, Reitzenhain und Satzung. "Es handelt sich vorrangig um Grünland und in wenigen Fällen um Streuobstwiesen und Obstbaumbestockung", erläutert Thomas Köhler. Der Grund für diesen Schritt: Die Objekte sind überwiegend mit Auflagen versehen, da sie sich in Naturschutzgebieten befinden. Auch die künftigen Pächter müssen die entsprechenden Richtlinien einhalten. Trotzdem seien die Nutzflächen vor allem für kleinere Landwirtschaftsbetriebe interessant, die Mähgut benötigen, erklärt Thomas Köhler. Zudem bestünden teilsweise sogar Fördermöglichkeiten. Die Pachtdauer beginnt ab diesem Monat und endet im Dezember 2026. Die Verpachtungen erfolgen im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen, die auf der Internetseite des Sachsenforsts zu finden sind. Eine Ortsbesichtigung sei individuell möglich.


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