Stück verabschiedet sich von der Bühne

Der Titelsong aus dem Musical "Saitenverkehrt" ist in Gelenau zum letzten Mal erklungen. Doch es bleibt ein Hintertürchen.

Gelenau.

Schluss, Aus - am Freitag ist "Saitenverkehrt" zum letzten Mal erklungen. Anlass war die Weihnachtsfeier der Freien Schule "Erzgebirgsblick". Alle Klassen präsentierten sich den 350 Besuchern, führten kleine Theaterstücke vor oder sangen Musiktitel. Die Musicalgruppe brachte den Titelsong des Musicals "Saitenverkehrt" auf die Bühne. Das gleichnamige Stück ist mit großem Erfolg in diesem Herbst wieder in den beiden Volkshäusern in Thum und Gelenau gezeigt worden.

"Wir hatten vier Vorstellungen, von denen nur eine nicht ganz ausverkauft war", sagte Ivonne Rehle. 1500 Besucher kamen insgesamt, und sie erlebten eine quirlige Truppe, die mit viel Begeisterung die Liebesgeschichte von René und Katrin im Wendeherbst 1989 aufführte. Hendrik Seibt, Autor und Komponist des Musicals, weiß, wem er den großen Erfolg mit zu verdanken hat. "Das Stück lebt durch die Darsteller, und die waren einfach grandios. Zehn Monate Vorbereitungszeit nebenbei zur ganz normalen Schulzeit, das muss man erst einmal stemmen", so der Gelenauer.

Eine der Darstellerinnen ist Cindy Melzer. "Ich werde immer gern an die Arbeit für das Musical und an die Aufführungen zurückdenken", sagte die Neuntklässlerin. Und jetzt? Wie geht es weiter mit dem Musical? "Ich denke, dass es das war für die nächsten 10 bis 15 Jahre", sagt Hendrik Seibt und lässt damit ein Hintertürchen für eine Rückkehr des Musicals offen. "Es steht so viel anderes an, ich liebäugele mit einem Mundartstück. Dann steht 2023 die 750-Jahr-Feier von Gelenau vor der Tür, in die ich mich einbringe", sagte der 49-Jährige.

Ein weiteres Jubiläum - zwar etwas kleiner als die 750-Jahr-Feier, aber dennoch ein Datum zum Feiern - kommt 2020 auf die Freie Schule "Erzgebirgsblick" zu, weiß die Schulleiterin. "Wir begehen im kommenden Jahr 15 Jahre freie Schule. Und wer weiß, vielleicht kann etwas aus dem Musical gezeigt werden", lässt Ivonne Rehle hoffen.

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...