Starlink-Projekt verändert den Nachthimmel

Zu Wochenbeginn waren sie am Nachthimmel wieder zu sehen: Wie an eine Perlenschnur aufgefädelt, schwirrten helle Lichtpunkte über das Firmament. Eine Frau am Lesertelefon vermutete, dass es sich um eine Formation von Militärflugzeugen gehandelt haben könne. Ähnliche Anrufe erhielt der Drebacher Planetariumsleiter Jens Kandler. Diese Aufnahme hatte er schon am 28. März am Hirtstein gemacht. Es handelt sich aber um dieselben Objekte: kühlschrankgroße Satelliten, die am 18. März in den Orbit geschossen wurden. Tesla-Chef Elon Musk will mit seinen Starlink-Satelliten ein weltumspannendes Netzwerk zur Internetversorgung schaffen. Das Projekt ist umstritten, weil es den Nachthimmel verändern wird. Der nächste Start von 60 Starlink-Satelliten ist für den 23. April vorgesehen. (mik)

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