Streckewalde: Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus verzögern sich

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Streckewalde.

Rund eine Million Euro werden in die Modernisierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Streckewalde investiert. Derartige Großprojekte halten oft Unerwartetes parat. Eine solch weitreichende Überraschung hatte die Gemeinde jedoch nicht erwartet: Aufgrund von Lieferschwierigkeiten mussten die Arbeiten an der neuen Fahrzeughalle knapp drei Monate pausieren. Wurde die Bodenplatte längst realisiert, konnte das Errichten des Stahlbaus erst jetzt fortgesetzt werden.

"Das beauftragte Unternehmen kam an bestimmte Teile nicht heran", erklärte der Großrückerswalder Bauamstleiter Thomas Hermann während der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend. Die Firma habe der Gemeinde glaubhaft dargelegt, dass sie unverschuldet in die genannten Schwierigkeiten geraten sei. Seit Anfang dieser Woche laufen die Arbeiten wieder. Laut Hermann soll die Fahrzeughalle spätestens im Frühjahr fertiggestellt werden.

Während es in Hinblick auf die Erweiterung mehr Klarheit gibt, bringt die geplante Sanierung der Sozialräume im Altbau weiterhin offene Fragen mit sich. Auch dort setzt die Gemeinde auf Fördermittel. Anders als bei der Halle ist aktuell noch kein Geld in Aussicht. Inzwischen wird in Großrückerswalde sogar nach einem neuen Programm gesucht. Ursprünglich hoffte die Gemeinde auf Gelder aus dem Topf "Vitale Ortskerne". "Wir haben auf einen Aufruf des Freistaates gewartet. Es ist bisher nichts passiert", sagte Hermann. Der Bauamtsleiter hofft, dass das Programm neu aufgelegt wird und im Frühjahr startet. Er geht von sich ändernden Konditionen in Hinblick auf den Fördersatz und die Obergrenze aus.

Aufgrund der Ungewissheiten wird derzeit im Rathaus darüber nachgedacht, stattdessen Gelder aus dem Leader-Programm zu beantragen, das aller Vorraussicht nach in die nächste Runde geht. 75 Prozent Förderung seien möglich und bis zu 500.000 Euro. "Das würde ziemlich genau für uns passen", sagte Thomas Hermann. Angedacht ist beim Altbau eine Investitionssumme in Höhe von 600.000 Euro inklusive 480.000 Euro Zuschuss. Das Projekt sei jedenfalls fertig ausgearbeitet. Entsprechend schnell könne reagiert werden.

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