AfD: Kein generelles Ja zu mehr Sitzungen

Fraktionschefin Penz steht Vorschlägen von CDU und FDP offen gegenüber

Flöha.

Mehr Sitzungen, um mehr Zeit zu haben, über Themen, die den Landkreis betreffen, zu diskutieren - die AfD steht dem Vorschlag der CDU zwar offen gegenüber. Eine pauschale generelle Erhöhung der Anzahl der Sitzungen von vier auf fünf lehnt die Flöhaerin Romy Penz (Foto), neugewählte Fraktionschefin der AfD, aber ab. Stattdessen plädiert sie dafür, fortwährend anhand der zu besprechenden Themen zu entscheiden, ob zusätzliche Sitzungen notwendig sind.

CDU-Fraktionschef Jörg Woidniok hatte angekündigt, zu beantragen, dass die Landkreisverwaltung aufgefordert wird, die Kreistagsarbeit beginnend ab 2020 zu reformieren: "Wir erhoffen uns verbesserte Möglichkeiten für eine tiefgründigere Bearbeitung der Kreistagsthemen und mehr Zeit zum Ringen um Verbesserungen in Detailfragen." Das befürwortet die AfD-Fraktionschefin. "Aber man muss bedenken, dass viele Kreisräte eine weite Anreise zu den Sitzungen in Freiberg haben. Aufwand und Nutzen müssen im Verhältnis stehen", sagt Penz.


Dem Vorschlage der FDP-Fraktion, Sitzungen der Ausschüsse des Kreistages auch an Orten außerhalb der angestammten Standorte Freiberg, Mittweida oder Döbeln einzuberufen, steht Romy Penz nicht ablehnend gegenüber. "Eine Verteilung der Ausschusssitzungen auf das gesamte Kreisgebiet ist sehr angenehm, macht aber nur bei speziellen Sitzungen Sinn", sagt die 49-Jährige. (fpe)

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