Bäume als wachsende Botschaft für die Zukunft

Natur- und Heimatfreunde pflanzen in Erdmannsdorf Linden und Ahornbäume

Erdmannsdorf.

Mitglieder der Natur- und Heimatfreunde haben am Freitag auf dem Gelände zwischen der früheren Baumwollspinnerei und der B 180 in Erdmannsdorf fünf Bäume gepflanzt. Damit wird das erste der acht Bürgerprojekte realisiert, die in diesem Jahr von der Stadt Augustusburg finanziell unterstützt werden. "Wir wollen mit dem Pflanzen der Bäume ein Zeichen setzen, in die Zukunft investieren. Das soll ein Anfang sein", sagte Petra Brethfeld, die am Freitag selbst zur Schaufel griff, auf die Frage, ob es einen konkreten Anlass für die Projektidee gegeben habe. Zu oft würden Bäume leichthin gefällt, viel seltener neue gepflanzt, so die Vorsitzende des Vereins, der in diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen feiern konnte und aktuell etwa 72 Mitglieder zählt.

Auch in der Vergangenheit hat der Verein schon Bäume gepflanzt, sagt Berthold Reißig aus der Projektgruppe Natur- und Umweltschutz. Diesmal aber übernehmen die Vereinsmitglieder auch die Pflege der neu gepflanzten Bäume für die etwa dreijährige Anwachszeit. Gepflanzt wurden gestern drei Sommerlinden und zwei Feld-Ahorn. Die Setzlinge sind bereits 15 Jahre alt. Das sind Baumarten, die Bienen und anderen Insekten Nahrung bieten und die gewöhnlich mit Trockenheit gut zurecht kommen, erläutert Berthold Reißig. Zwei weitere Bäume, Winterlinden, wurden bereits im Gebiet am Vogelherd gepflanzt.

Mit 2700 Euro unterstützt die Stadt Augustusburg die Baumpflanzaktion als Bürgerprojekt und übernimmt damit die Materialkosten. Darüber hinaus half der städtische Bauhof bei der Vorbereitung der Pflanzaktion, sagte Steffen Langklotz verbunden mit einem Dank.

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