Einsatz im Wald beendet

Soldaten der Bundeswehr haben in den vergangenen Wochen besondere Hilfe geleistet und den Forst von Schadholz befreit.

Falkenau.

Die Soldaten, die in den vergangenen Wochen in den Wäldern um Falkenau im Einsatz waren, sind wieder abgerückt. Ihre Aufgabe war es, die Wälder der Region von durch Borkenkäfer befallenem Schadholz zu befreien. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen. "Insgesamt leisteten die Soldaten von Juni bis Juli gut 8200 Einsatzstunden", so Carolin Werthschütz vom Staatsbetrieb Sachsenforst.

Gefällt wurden die vom Käfer befallenen Bäume von Mitarbeitern des Sachsenforstes; 51 Soldaten entfernten daraufhin die Borke. "Wenn diese vom Schadholz entfernt ist, kann sich der Borkenkäfer nicht weiter ausbreiten, und das Holz kann später aus dem Forst gebracht werden", so Carolin Werthschütz.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Staatsbetrieb und der Bundeswehr sei sehr effektiv gewesen. 2100 Kubikmeter Schadholz - das entspricht gut 85 Lkw-Ladungen oder 400 Hektar sanierter Waldfläche - wurden im Erzgebirge, in Chemnitz und Mittelsachsen entfernt, hieß es auf Nachfrage. Abtransportiert wird das gefällte Holz - meist Fichten - von einem Unternehmen. Wann genau das sein wird, ist noch nicht klar, sagte die Sprecherin. "Das Holz kann erst aus dem Wald gebracht werden, wenn eine entsprechende Maschine zum Rücken verfügbar ist."

Neben Soldaten aus Sachsen, die aus Einheiten der Offiziersschule des Heeres Dresden und der Unteroffiziersschule des Heeres Delitzsch entsandt wurden, beteiligten sich Soldaten aus Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen am Einsatz. Bereits im Sommer vergangenen Jahres unterstützte die Bundeswehr den Sachsenforst in der Region. In diesem Jahr soll der Einsatz vorerst der letzte gewesen sein; weitere sind nach den Worten von Werthschütz nicht geplant.

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