Trinkwasser - Erzgebirger sind am sparsamsten

Annaberg-Buchholz/Kamenz.

Niemand in Sachsen verbraucht weniger Trinkwasser als die Erzgebirger. Im Durchschnitt nutzten jeder Einwohner des Landkreises 75,6 Liter pro Tag. Der sachsenweite Durchschnittsverbrauch lag mit 90,1 Liter je Kopf und Tag deutlich höher. Das sind etwa vier Liter mehr gegenüber 2013. Diese Werte von 2016 veröffentlichte das Statistische Landesamt in Kamenz. Am meisten Trinkwasser für das Kochen, Waschen, Duschen, Putzen und Ähnliches verbrauchten die Chemnitzer mit 110,2 Liter. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, gaben die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen in Sachsen rund 134 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe ab. Das Trinkwasser stammt zur Hälfte aus Seen und Talsperren und zu jeweils rund 20 Prozent aus Grundwasser sowie Brunnen in der Nähe von Flüssen oder Seen. Der Rest kommt etwa aus Flüssen und Quellen. Außerdem erfolgte Fremdbezug. (urm)

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