Turm an der Kappungsgrenze

Der Putz bröckelt. Schon ist ein Sicherungsnetz gespannt. Vom Feuerwehrturm in Eppendorf muss ein Stück abgetragen werden.

Eppendorf.

Länge ist nicht alles. Das muss jetzt auch der Turm der Feuerwache in Eppendorf erfahren. "Wir müssen ein Stück des Turms abtragen", sagt Bürgermeister Axel Röthling (SPD). Das Bauwerk werde aber nur so weit eingekürzt, damit die Schläuche der Feuerwehr auch weiterhin dort gelagert und getrocknet werden können.

Hintergrund des Eingriffs ist der aus DDR-Zeiten stammende und in die Jahre gekommene Putz. Dieser bröckelt, sodass bereits ein Sicherheitsnetz gespannt werden musste. Schon vor zehn Jahren ließen die Eppendorfer das Bauwerk untersuchen. "Das Papier hatten wir in der Schublade", erzählt Axel Röthling. Zum Glück, denn als die Gemeinde 2016 Maßnahmen für das Förderprogramm "Brücken in die Zukunft" meldete, musste es schnell gehen. "Wir sind also bei der Planung des Umbaus zum Glück nicht bei null gestartet", erinnert sich Röthling.

Mit dem Kappen fanden Bauamt, Feuerwehr und Gemeinderat die optimale Lösung für den Turm. Die Schläuche der Feuerwehr können auch künftig in gewohnter Art aufgehängt werden, müssen nicht ins feuerwehrtechnische Zentrum, das abends auch gar nicht mehr geöffnet wäre. "Wir haben uns bei unserer Entscheidung ganz pragmatische auf die Funktion des Gebäudes konzentriert", so der Bürgermeister. Keine große Rolle spiele, dass sich nun auch die Ortsansicht verändert. Seinerzeit meldete die Gemeinde zirka 95.000 Euro für das Vorhaben an, davon 10.000 Euro Eigenmittel

"Die Fördermittel sind inzwischen bewilligt", sagt Axel Röthling. Mit der Ausschreibung können sich diese Zahlen allerdings noch ändern. "Wir wollen das Einkürzen noch 2018 angehen", kündigt der Bürgermeister an. Detailarbeiten laufen, die Ausschreibung folgt.

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