Bergstadt investiert in ihre Feuerwehren

Vierter Doppelhaushalt beschlossen - 1,9 Millionen Euro für Instandsetzungen

Brand-Erbisdorf.

Brand-Erbisdorf hat sein Planwerk, den Doppelhaushalt 2019/2020, fertiggestellt. Ramona Rößger vom Fachbereich Finanzen in der Stadtverwaltung stellte dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend die Zahlen vor. Bei einer Gegenstimme undeiner Enthaltung wurde die Haushaltssatzung für dieses und kommendes Jahr mit 17 Ja-Stimmen beschlossen.

Demnach beträgt allein das Instandhaltungsvolumen für die Jahre 2019 bis 2023 rund 1,92 Millionen Euro. Dabei wird mit Fördermitteln in Höhe von 1,73 Millionen und einem Eigenanteil von 192.000 Euro gerechnet. Von der Gesamtsumme werden insgesamt 138.000 Euro in die Neugestaltung des Eingangsbereiches der Oberschule gesteckt; für den Umbau der Schulküche sollen 160.000 Euro ausgegeben werden. 48.000 Euro werden für den Bodenaustausch der Kita "Mischka" verbucht. Die Maßnahme ist bereits abgeschlossen, lediglich Restarbeiten stehen noch an, so Rößger.


Insgesamt 345.000 Euro sind für die Instandhaltung von drei Feuerwehrgerätehäusern verplant. Davon fließen 250.000 Euro in den Umbau des Hauses St. Michaelis, der mit 118.000 Euro gefördert wird. Für das Gerätehaus in Brand-Erbisdorf sind insgesamt 60.000 Euro vorgesehen, für das in Langenau ungefähr 35.000Euro.

Für die Trockenlegung des Rathauses veranschlagt die Stadt 65.000Euro, weitere 20.000 Euro sind für eine neue Brandmeldeanlage im Stadthaus vorgesehen. Im Bereich Sport und Erholung plant die Verwaltung, 5000 Euro auszugeben, um die Rutsche am Erzengler Teich instandzusetzen. Die Gummipuffer zwischen den einzelnen Rutschensegmenten sind über die Jahre porös und hart geworden und müssen erneuert werden, erklärte Hartmut Schmidt von der Stadtverwaltung später auf Nachfrage. Für rund 42.000 Euro soll der Duschraum im Sport- und Freizeitzentrum modernisiert werden. Um die Mauer des Brand-Erbisdorfer Friedhofes zu sanieren, sind 74.000 Euro eingeplant; für die Sanierung der Trauerhalle in Langenau weitere 14.000 Euro.

Für sonstige laufende Maßnahmen plant die Verwaltung, bis 2023 895.000 Euro auszugeben und sogar 989.000 Euro Fördermittel zu bekommen. Dieser Überschuss sei ungewöhnlich, so Rößger, hänge aber mit der 100-Prozent-Förderung von 613.000 Euro für den Breitbandausbau zusammen. Für 25.000 Euro will die Stadt neue Bekleidung und Geräte für die Feuerwehren anschaffen.

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