Das sind die Neuen im Mittelsächsischen Theater

Zwei Leute auf der Bühne und acht Mitarbeiter hinter den Kulissen sind in dieser Spielzeit in Freiberg hinzugekommen. Und es gibt eine Besonderheit.

Freiberg.

Im Freiberger Theater gibt es in dieser Saison zehn neue Gesichter. Die sechs Frauen und vier Männer verstärken das Team des Mittelsächsischen Theaters vor und hinter den Kulissen. Eins ist allen Neulingenanzumerken: die Begeisterung für ihre Arbeit.

Das Besondere in dieser Saison besteht darin, dass gleich zwei Neuzugänge aus Südkorea kommen. Die stellvertretende Konzertmeisterin der Mittelsächsischen Philharmonie, Sunhwa Lee, und Bariton Elias Gyungseok Han stammen aus dem ostasiatischen Land. Die Geigerin und der Sänger freuen sich sehr über diesen Zufall. Denn so haben sie die Möglichkeit, sich in Freiberg mal in ihrer Muttersprache zu unterhalten. "Das ist natürlich schön für uns, wir sind ja beide neu. Es gibt immer ein großes Hallo, wenn wir uns auf dem Gang treffen", sagt Sunhwa Lee.

Neu im Theater sind außerdem Musikdramaturg Stephan Drehmann, Inspizient Lukas Christoph Schergaut, Wiebke Waltemathe, stellvertretende Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgiesekretärin Jeannine Grüneis (Gattin von Generalmusikdirektor Raoul Grüneis), Saskia Kunth, Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro, Maskenbildnerin Karoline Große, Souffleuse Christine Geißler und Hausmeister Daniel Treu.

Souffleuse Christine Geißler hat nach ihrem Abitur zunächst am Theaterhaus Jena als Dramaturgie- und Regieassistentin sowie ebenfalls als Souffleuse gearbeitet. Dann wechselte sie nach Freiberg. "Ich wollte gern noch ein anderes Haus kennenlernen. Denn ich nutze die Tätigkeit zur Vorbereitung auf mein Studium", sagt die 19-Jährige. Die Komische Oper "Der Wildschütz" war die erste Premiere, bei der Christine Geißler in Freiberg souffliert hat. "Ich kann den Wildschütz inzwischen fast auswendig", sagt sie. Wie oft sie den Darstellern beim Text helfen muss? "Es gibt gute und schlechte Tage", so die junge Souffleuse, die jetzt in Freiberg wohnt. Bei Proben werde sie häufig in Anspruch genommen, bei Aufführungen so gut wie nie.

Karoline Große hat im Juli ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin in Leipzig beendet. Seit August ist die 24-Jährige, die ihren Traumberuf ergriffen hat, am hiesigen Theater tätig. "Das Tolle an dem Beruf ist seine Vielseitigkeit. Auch macht es Spaß, die Schauspieler in ganz andere Menschen zu verwandeln", so die gebürtige Dresdnerin, die inzwischen nach Freiberg gezogen ist. (mit wjo)

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