Finanzen - Kreisumlage soll abgesenkt werden

Freiberg.

Der von den Städten und Gemeinden in Mittelsachsen an den Landkreis zu zahlende Umlagesatz soll von 31,65 Prozent auf 30,5 Prozent abgesenkt werden. Im Ergebnis einer gemeinsamen Beratung der Landkreisverwaltung mit dem Kreisvorstand des Sächsischen Städte- und Gemeindetages verständigte man sich einvernehmlich auf eine Reduzierung des Umlagesatzes zur Kreisumlage, bestätigte Cornelia Kluge als Pressereferentin der Kreisbehörde. Nach den bisherigen Planungen sollte der Umlagesatz für den Doppelhaushalt 2019/2020 wiederum - wie 2017 und 2018 - 31,65 von Hundert betragen. Da zugleich aber die dabei herangezogenen Umlagegrundlagen gestiegen seien, so Kluge weiter, hätten die Kommunen mehr Geld überweisen müssen. Das hätte sich insbesondere in kleineren Städten und Gemeinden ausgewirkt. Protest gegen diese Entwicklung war unter anderem aus der Gemeinde Reinsberg laut geworden. Vorbehaltlich der Zustimmung zur Haushaltssatzung 2019/2020 am 5. Dezember 2018 durch den Kreistag seien nunmehr 30,50 von Hundert vorgesehen. "Damit erfolgt eine deutliche Entlastung der Kommunen", so Landrat Matthias Damm (CDU).jan

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