12,8 Millionen Euro für Bauarbeiten in Schulen

58 Vorhaben im Landkreis unterstützt der Freistaat mit einer Finanzspritze. Davon profitieren auch die Einrichtungen in Rochlitz, Penig und anderen Orten der Region.

Rochlitz/Penig.

Gute Nachricht in den Herbstferien: Das Land Sachsen stellt reichlich 12,8 Millionen Euro Fördermittel für Schulen und Turnhallen in Mittelsachsen bereit. Und zwar zusätzlich zu den bereits bewilligten rund 39 Millionen Euro, die von Bund und Land über das Programm "Brücken in die Zukunft" fließen, und zusätzlich zu den Vorhaben, die über die Fachförderung Schulhausbau finanziert werden. Die Unterstützung für die 58 Projekte bewegt sich in Größenordnungen von einigen zehntausend bis hin zu mehreren hunderttausend Euro.

Die Oberschule "An der Mulde" in Rochlitz bekommt ein neues Dach für Aula und Speisesaal sowie 63.000 Euro für die Sanierung von Toiletten im Schulhaus. Außerdem wird in Rochlitz mit reichlich 730.000 Euro aus dem Finanzpaket die Umgestaltung der Außenanlagen am Berufsschulzentrum unterstützt. In der Schule sind seit diesem Jahr auch die Schüler der Lernförderschule "Wilhelm Pfeffer", die bislang in Zettlitz ansässig war, untergebracht. Nach Erlau fließen rund 50.000 Euro für die Sanierung von Fenstern der Evangelischen Werkschule Milkau und 32.000 Euro für Renovierungsarbeiten in der Erlauer Grundschule. Penig erhält aus dem Paket 319.000 Euro für weitere Sanierungsarbeiten in Grundschule und Hort im Ortsteil Langenleuba-Oberhain.

In Mittweida profitieren die Bernhard-Schmidt-Grundschule und die Johann-Gottlieb-Fichte-Oberschule. Die Stadt erhält rund 600.000 Euro aus dem Programm. Dazu stellt die Stadt 200.000 Euro Eigenmittel zur Verfügung. Rund eine halbe Million Euro ist für die Sanierung des Außengeländes der Schmidt-Grundschule vorgesehen.

"Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft", sagt der stellvertretende Landrat Lothar Beier (CDU). "Wir investieren hier in die Attraktivität des ländlichen Raums."

Schulen: Eine Übersicht über die unterstützten Maßnahmen im Landkreis finden Sie unter www.freiepresse.de/investmisa


Zwei Millionen-Projekte in Freiberg

Knapp 1,6 Millionen Euro bekommt der Landkreis Mittelsachsen aus dem Förderpaket, um das Fachschulzentrum im Freiberger Ortsteil Zug brandschutztechnisch zu ertüchtigen sowie die dortige Sporthalle neu zu errichten. Das Projekt mit der höchsten Zuwendung in Mittelsachsen bedeutet für den Landkreis eine Stärkung des Bildungsstandorts, der mit den Ausbildungsmöglichkeiten im Agrarbereich überregional ausstrahlt. "Seit 2008 ist die Sporthalle auf dem Gelände bauaufsichtlich stillgelegt und stand dem Schul- und Vereinssport nicht mehr zur Verfügung", so eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Die neue Ein-Feld-Sporthalle sei für obligatorischen Sportunterricht nötig. Ebenso sei die Ertüchtigung der Räume unumgänglich: "Das Gebäude ist als Verwaltungseinheit mit Lehranstalt in den 50er Jahren errichtet worden."

Ein Neubau bahnt sich auch in Freiberg an, wo der Stadtrat grundsätzlich bereits zustimmte. Für den Schulstandort Clemens Winkler mit Grund- und Oberschule am Stadtteil Wasserberg ist an Stelle des bisherigen Nebengebäudes ein Neubau mit Mensa und Fachkabinetten vorgesehen. Die nun bewilligte Förderung beträgt etwas über 1,5 Millionen Euro. Die Stadt selbst "Der Schulstandort ist geprägt von großer Enge", berichtete die Verwaltung den Stadträten. Räume müssten je nach Bedarf zwischen Grundschule, DAZ-Bereich (also Deutsch als Zweitsprache) und Oberschule immer wieder neu aufgeteilt werden. Dem soll der geplante Neubau ein Ende bereiten. (fhob)

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