Hoffnung auf Straßenbau in Königshain

Gespräch mit Vertreter des Ministeriums geplant

Königshain-Wiederau.

Die Straße durch Königshain ist in einem schlechten Zustand. "Den Namen Straße verdient sie eigentlich nicht mehr", sagte Bürgermeister Johannes Voigt (CDU) im jüngsten Gemeinderat. Eigentlich sei der Bau der Staatsstraße 247 auf einer Länge von rund 600Metern inklusive des Baus einer Brücke für dieses Jahr vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zugesagt worden. "Doch im Juni erhielten wir die Mitteilung, dass das Projekt aufgrund gestiegener Baukosten und somit fehlender Mittel 2018 nicht realisiert werden kann", so Voigt. Diese Verschiebung, ohne konkreter zu werden auf welchen Zeitpunkt, sei nicht hinnehmbar. "Wir können den Bürgern nicht mehr erklären, warum bei uns wieder nicht gebaut wird", sagte Voigt. Doch der Bürgermeister konnte auch Hoffnung machen. Denn für 27. November sei ein Gespräch mit Vertretern des Lasuv sowie einem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums angesetzt.

Voigt hatte im September-Amtsblatt der Gemeinde einen Brief an Martin Dulig (SPD), sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, veröffentlicht. In diesem hatte er unter anderem ausgeführt, dass laut Erhaltungsstrategie der sächsischen Staatsstraßen insgesamt 5559 Meter der S 247 der Dringlichkeitsklasse 1 zugeordnet werden. "Das entspricht dem schlechtesten Erhaltungszustand und betrifft die gesamte Länge der Ortsdurchfahrt", erläuterte Voigt in dem Schreiben. Dieses enthält auch den Zusatz, dass eine Antwort ebenfalls veröffentlicht werde. "Wir haben keine schriftliche Antwort bekommen, aber den Gesprächstermin. Dort sollte es zu Ergebnissen kommen", so Voigt.bp

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