Kieler Bucht: Stadt treibt Verkauf voran

Unternehmer würde Schandfleck beseitigen

Geringswalde.

Damit eine verwilderte Ecke an der Leipziger Straße in Geringswalde verschwinden kann, verfolgt die Stadt ihre Pläne weiter, das Flurstück an der Kieler Bucht zu veräußern. Um das Gelände öffentlich zu entwidmen, ist eine sogenannte Einziehung des öffentlichen Gehweges notwendig. Das heißt, die Kommune gibt Rechte und Verantwortung für die Fläche dauerhaft ab.

In der Auslagefrist hatte ein Einwohner Einwände gegen den Verkauf erhoben. Da der Weg zum Gewässer kaum Bedeutung hat, folgte die Stadt der Anregung nicht. Bürgermeister Thomas Arnold: "Die Frage ist, ob uns einer der Zugänge zum Teich wichtiger ist als ein schöneres Stadtbild an unserer Durchgangsstraße." Zudem sei er sicher, dass die in den Pfad eingearbeitete Treppe nicht den Sicherheitsstandards entspricht. Die Kommune könnte von einem Verkauf profitieren. Denn gehen die Pläne eines interessierten Unternehmers auf, wäre zugleich ein Schandfleck nah an der B 175 getilgt. Künftig könnte ein Sichtschutz mit eingearbeiteten Gewänden aus Porphyr die Lücke in der Häuserzeile schließen. (grün)

Die Verfügung für die Einziehung des Flurstücks liegt vom 10. September bis 10. Oktober im Rathaus öffentlich aus.

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