13. Februar in Dresden: 21 Veranstaltungen angemeldet

Dresden (dpa/sn) - Mit einer Menschenkette wollen Dresdener Bürger auch in diesem Februar an den Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt durch alliierte Bomber im Zweiten Weltkrieg erinnern. Nach eigenen Angaben rechnet die Stadtverwaltung mit rund 11 000 Teilnehmern, die sich am Abend des 13. Februars als Zeichen der Versöhnung auf beiden Seiten des Elbufers die Hand reichen wollen. Neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) rufen auch Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie Gewerkschaften, Kirchen und die Jüdische Gemeinde zur Beteiligung an der Menschenkette auf. Insgesamt sind für die Zeit um den 13. Februar bereits 21 Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen angemeldet.

Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern schwer zerstört worden. Bis zu 25 000 Menschen starben in Bombenhagel und einem daraus folgenden Feuersturm.

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