Bombendrohung gegen Schule in Plauen übler Schülerstreich

Plauen (dpa/sn) - Die Bombendrohung gegen eine Schule in Plauen war offenbar ein übler Schülerstreich. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde ein 16-Jähriger als mutmaßlicher Täter ermittelt. Der Schüler soll demnach am Montag über das Handy einer ahnungslosen Mitschülerin den Drohanruf bei der Rettungsleitstelle getätigt haben. Das Telefon sei noch am Tattag von Beamten sichergestellt und zweifelsfrei als jenes identifiziert worden, mit dem angerufen wurde. Gegen den 16-Jährigen werde nun wegen des Androhens von Straftaten ermittelt.

Wegen der Bombendrohung hatten am Montagmorgen rund 590 Schüler und 40 Lehrer aus der Hufeland-Oberschule und der Grundschule Am Wartberg in Sicherheit gebracht werden müssen. Die Polizei hatte nach der Evakuierung beide möglichen Tatorte unter anderem mit einem Spürhund abgesucht, aber keine gefährlichen Gegenstände oder Substanzen gefunden.

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