CDU-Leipzig schickt AKK Brandbrief

Bundeschefin soll mehr den Osten berücksichtigen

Chemnitz/Leipzig.

In einem Offenen Brief appelliert der CDU-Kreisverband Leipzig an die Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), ostdeutsche Erfahrungen im Handeln und im Parteiprogramm stärker zu berücksichtigen. Die Bundesvorsitzende ignoriere spezifisch ostdeutsche Erfahrungen und Überzeugungen und lehne sie mit "zum Teil überheblicher Selbstgewissheit" ab. Für Ostdeutsche sei das "enttäuschend". Insgesamt bestehe dringender Handlungsbedarf, da sich viele Bürger im Osten "vernachlässigt, abgehängt, missverstanden und benachteiligt fühlen", heißt es in dem Brief.

Die Leipziger CDU stellt sich hinter Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der jüngst ein Ende der Russlandsanktionen gefordert hatte. Ebenso wird gefordert, Antworten für die Zukunft (Klimapolitik) zu finden, "Tradition und Moderne" zu verbinden. Zu den Erstunterzeichnern des "Leipziger Appell 2019" gehören unter anderem Justizminister Sebastian Gemkow, die Landtagsabgeordneten Holger Gasse und Robert Clemen sowie Hermann Winkler (bis zur Europawahl EU-Parlamentarier). slo

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