CFC-Insolvenzverwalter zieht Insolvenzplan zurück

Chemnitz (dpa) - Das Insolvenzverfahren des Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC wird wohl doch nicht wie geplant in diesem Jahr abgeschlossen werden. Am Montag zog Insolvenzverwalter Klaus Siemon seinen im September am Amtsgericht Chemnitz eingereichten Insolvenzplan zurück. Das berichtet die «Freie Presse». Als Grund habe Siemon angegeben, dass die Gesellschafter der CFC Fußball GmbH die von ihm geforderten Garantien nicht hätten abgeben wollen. Mit dem Rückzug des Plans läuft das Insolvenzverfahren normal weiter.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Berichte über Unstimmigkeiten zwischen Siemon und den Investoren der GmbH gegeben. Demnach lehnten die Gesellschafter den Insolvenzplan aufgrund zu hoher finanzieller Forderungen ab. Diese wurden auf mindestens 500 000 Euro beziffert, die die GmbH zur Beendigung des Verfahrens hätte übernehmen müssen.

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