Christiane Schifferdecker wird Sachsens Seniorenbeauftragte

Dresden (dpa/sn) - Christiane Schifferdecker wird Sachsens neue Landesseniorenbeauftragte. Damit werde das Amt inhaltlich und personell neu ausgerichtet, teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit. «Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, dem Lebensabschnitt als Seniorin und Senior in Sachsen eine neue Attraktivität zu verleihen», so Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Zwar gibt es schon seit 2005 in dem Ministerium eine Stelle für einen Seniorenbeauftragten, diese soll allerdings künftig gestärkt und in eine eigene Stabstelle überführt werden. Damit soll die Teilhabe von Älteren am kulturellen und gesellschaftlichen Leben gestärkt werden, hieß es.

«Bereits jetzt sind mehr als ein Viertel der Menschen in Sachsen 65 Jahre und älter», so Schifferdecker. Sie kündigte an, vor allem die Chancen in den Blick zu nehmen, die ein neuer wertvoller Lebensabschnitt zu bieten habe. Dabei komme dem Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand eine besondere Bedeutung zu. Die 59-jährige Schifferdecker ist bereits seit 1992 in der sächsischen Landesverwaltung tätig, seit 2018 im Sozialministerium.

Mehr als eine Million Sachsen waren Ende 2019 in Sachsen 65 Jahre und älter. Sie machen damit 26,5 Prozent der Bevölkerung aus. Berechnungen zufolge soll sich der Anteil im Freistaat bis zum Jahr 2035 auf rund 30,4 Prozent erhöhen.

9Kommentare
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    Zeitungss
    11.07.2020

    @mops0106: Das Thema geht unter, die Reaktion der Betroffenen (gleich Null), ist die beste Voraussetzung dafür. Naturgemäß erledigt sich die Sache von selbst, die Verschleppung ist dafür ein gängiges Mittel und SB wie bei den Diäten, ist nun einmal nicht vorgesehen.

  • 1
    1
    mops0106
    10.07.2020

    Zeitungs, ich habe die Sendung gesehen. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, aber ich befürchte auch, wie es ausgehen wird. Es wird auch ein Abspeisen der Rentner (falls überhaupt) sein wie bei der Grundrente. Und bei dieser ist es so, dass die, die schon Rentner sind, vielleicht sogar bis Ende 2022 auf die Auszahlung warten müssen. Aber was sollen die Rentner jetzt Ihrer Meinung nach tun?

  • 2
    2
    Lesemuffel
    10.07.2020

    Der Fotograf hätte doch Mal beim RKI Anfragen können, ob man ein Portraitfoto in 1,5 m Abstand ohne Maske machen darf.

  • 3
    1
    Zeitungss
    10.07.2020

    Ich habe demnach als einziger Bürger die Sendung im zwangsgebührenfinanzierten Fernsehen gesehen. Keine Reaktion der sonst so benachteiligten Ostrentner. Nun gut, so steht der angedachte Ausgang seitens der Volksvertreter auf einem sicheren Fundament und die neue Seniorenbeauftragte hat damit keine Arbeit. Warten wir ab, bis der nächste Beitrag über das klägliche Dasein der Rentner im Osten hier auftaucht.

  • 4
    1
    Zeitungss
    09.07.2020

    Wenn die Dame am Dienstag die Umschau im MDR gesehen haben sollte, dürfte ihr die Arbeit nicht ausgehen. Dort ging es darum, wie der Ostrentner in die Röhre schaut. Wer es nicht gesehen hat, die Mediathek hilft weiter. Hier wäre demnach gleich einmal ein sehr interessantes Betätigungsfeld, wenn auch keine schönes.

  • 2
    1
    mops0106
    09.07.2020

    Wie sieht die Frau Schifferdecker denn aus?

  • 1
    2
    Interessierte
    09.07.2020

    Christiane Schifferdecker ist 59 Jahre alt. Sie hat in Freiburg Rechtswissenschaften und Germanistik studiert und ist seit 1992 in der sächsischen Landesverwaltung,
    https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2020/07/Sozialministerin-bestellt-Christiane-Schifferdecker-zur-neuen-Landesseniorenbeauftragten-339358

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    klapa
    09.07.2020

    Trösten wir uns, Echo, die Einschränkung der Grundrechte wird bald, bald, bald aufgehoben, sobald Merkel und die Landesfürsten es wünschen.

    So gesehen, ist alles, was wir hier schreiben, für die Katz. Es dient zum Luftablassen.

    Aber es interessiert niemanden, von denen, die den Ton angeben, wirklich.

    Sie lächeln über das 'tumbe' Volk.

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    Echo1
    09.07.2020

    Vorsicht schützt Euch vor den Alten. Und Ihr Alten lasst nicht die Jungen an Euch heran. Nähe tötet. Das war noch vor kurzem auf riesengroßen Plakatwänden zu
    lesen. Eine Zielscheibe wie bei einen Krimi
    war auch gut sichtbar. Wer will schon erschossen werden. MDR aktuell nach wie vor am Ende der Nachrichten: Meiden Sie
    Kranke und ältere Menschen! Gestehen: Wir halten, dass nicht ein. Regelmäßig helfen wir und unterstützen wir eine alleinstehende und nicht mehr ganz gesunde 90jährige. Wir sind die einzigen, die helfen.
    Haben wir hier gegen das "Seuchenschutzgesetz" verstoßen?

    Zum anderen.
    So schnell kann man als auch älterer Mensch vom mobilen, jungen und konsumfreudigen Alten zum Problemfall heruntergestuft werden.

    Alternativlos, alternativlos, alternativlos....
    Antwort von vielen: Müssen wir es halt machen. Geht schon wieder vorbei. Wir gehen nicht raus.

    Oder?