Corona-Pandemie lässt Umsätze in Industrie einbrechen

Kamenz (dpa/sn) - Die Corona-Pandemie hat die Umsätze in der sächsischen Industrie deutlich sinken lassen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, wurde im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatz von 25,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Auslandsgeschäft brach um mehr als 23 Prozent ein.

Getroffen hat es vor allem die Automobilbranche: Nach Produktionsunterbrechungen und Betriebsschließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie fiel ihr Umsatz um mehr als 28 Prozent, im Ausland sogar um knapp 39 Prozent.

Die Rückgänge fielen den Angaben zufolge aber weniger drastisch aus als im ersten Halbjahr 2009 während der Finanz- und Wirtschaftskrise. Insgesamt wurden in Sachsen in der ersten Jahreshälfte fast 18 Prozent weniger Waren exportiert als im Vorjahreszeitraum.

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