Deutsche Kombinierer ohne Podest: Lamparter schließt zauf

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Klingenthal.

Die deutschen Nordischen Kombinierer haben beim Heim-Weltcup in Klingenthal eine Enttäuschung erlebt und den Ausfall von Norwegens Dominator Jarl Magnus Riiber nicht nutzen können.  Julian Schmid belegte am Samstag nach einem Sprung und dem folgenden Zehn-Kilometer-Lauf den vierten Platz und war damit bester Deutscher. Olympiasieger Eric Frenzel schaffte es auf Rang sechs. Manuel Faißt (10.), Terence Weber (11.), Johannes Rydzek auf Rang zwölf und Vinzenz Geiger als 13. komplettierten ein - zumindest in der Breite - ordentliches Teamergebnis.

Den Tagessieg holte sich der Österreicher Johannes Lamparter, der mit nun 700 Weltcup-Punkten zu Riiber (auch 700 Punkte) aufgeschlossen hat. Riiber fehlt derzeit aus Schonungsgründen nach einer in Italien erlittenen Rückenverletzung. Lamparter gewann im Schlusssprint vor Außenseiter Kristjan Ilves aus Estland und Ryota Yamamoto aus Japan. Das Trio hatte bereits nach dem Springen geführt.

Im deutschen Team sammelte Schmid Argumente für eine Nominierung für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar). «Wir haben ein sehr starkes Team, das werden die Trainer auf jeden Fall richtig entscheiden», sagte Schmid im ZDF. Bundestrainer Hermann Weinbuch wird sich wohl nach dem Wochenende entscheiden müssen. Frenzel und Vinzenz Geiger sind für China bereits gesetzt, dahinter kämpfen die fünf Athleten Schmid, Weber, Faißt, Rydzek und Fabian Rießle um drei weitere offene Startplätze. (dpa)

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