Dresdner Feuerwehr: Zu ungewöhnlichen Notfällen ausrücken

Dresden (dpa/sn) - Die Dresdner Feuerwehr ist in den vergangenen Tagen zu einer Reihe ungewöhnlicher Einsätze gerufen worden. Wie das Brand- und Katastrophenschutzamt der Landeshauptstadt am Montag mitteilte, galt es zunächst, ein Meerschwein zu retten. Das Tier hatte sich auf dem Balkon einer Wohnung zwischen dem Tragwerk und der Balkonverkleidung verfangen und konnte sich nicht selbst befreien. Auch die Rettungsversuche der Besitzer blieben erfolglos. Die Feuerwehr rückte mit sechs Kameraden an und entfernte die Verkleidung, das Meerschweinchen blieb unverletzt.

Ein zweiter Einsatzort lag in einer Waschanlage. Dort hatte ein Fahrer während des Waschvorganges sei Auto bewegt und sich mit dem Wagen selbst eingeklemmt. Der Fahrer blieb unverletzt. Schließlich galt es noch, ein achtjähriges Kind aus seinem eigenen Kinderzimmer zu befreien. Laut Feuerwehr ließ sich die Tür nicht mehr öffnen - auch die Eltern schafften das nicht. Daraufhin rückten acht Feuerwehrleute mit Spezialwerkzeug an.

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